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    <title>Frankfurt Berlin</title>
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    <dc:publisher>Geyst</dc:publisher>
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    <title>Frankfurt Berlin</title>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6139573/">
    <title>Von Bausünden und anderen Verlusten</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6139573/</link>
    <description>Geschrieben als Auswechselspieler für &lt;a href=&quot;http://www.joebauer.de/de/index.php&quot;&gt;Joe Bauer&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, da der Herr Bauer verletzungsbedingt ausfällt und eindringlich nach Platzhaltern nachfragt, besteht die einmalige Möglichkeit, auf andere Städte hinzuweisen. Die Welt ist größer als Stuttgart. Eine dieser Städte, in Bauers Aufruf ausdrücklich erwähnt, ist Frankfurt am Main, per ICE eine gute Stunde von Stuttgart entfernt. Daran wird auch Stuttgart 21 nichts ändern. &lt;br /&gt;
Derartige Untertunnelungspläne bewegten einst auch in Frankfurt die Gemüter. Pläne wurden gezeichnet, Kosten kalkuliert und bald war das Projekt wieder begraben. Wenn Sie also, liebe Stuttgarter, in zehn Jahren mal wieder mit dem Zug in einen Kopfbahnhof einfahren möchten, dann nichts wie ab nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
Auch fußballmäßig, diese Bemerkung sei mir gestattet, steht Frankfurt besser da, als Stuttgart. Während der VfB gegen den Abstieg kämpft, hat sich die Eintracht ein gemütliches Plätzchen im Mittelfeld erarbeitet, wer hätte das vor der Saison gedacht. Und der Bornheimer Lokalclub FSV spielt in der 2. Liga, noch.&lt;br /&gt;
Frankfurt geht derweil anderer Dinge verlustig, dem Suhrkamp Verlag zum Beispiel, oder Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) und Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) als Tatortkommissare. Im letzten Tatort, weil sie böse sind, einem der besseren Sorte, redeten Dellwo und Sänger  kaum miteinander. Ähnlich hielten es der Verlag und die Stadt, die er mittlerweile verlassen hat, in den letzten Monaten auch. Nur die vereinzelt in der Stadt noch zu findenden Aufkleber erinnern an den berühmten Verlag, der sein Heil nun in der Hauptstadt sucht. Suhrkamp, Frankfurt am Main ist darauf zu lesen, oder auch Sparr dir Berlin. Initiative Ulla Schmidt zurück nach Hanau S.V.. Eine Anspielung auf den Suhrkamp Geschäftsführer Thomas Sparr sowie die Herkunft der Suhrkamp-Chefin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tatort fuhr hin und wieder ein roter Jaguar durchs Bild. Ein ähnliches Modell wie das der Suhrkamp Chefin, das allerdings in Blau gehalten ist. Sie wird es gut verstecken müssen, dort im Prenzlauer Berg. Das Abfackeln von Luxuskarossen gehört in der Gegend mittlerweile zum Alltag. Die S-Bahn fällt auf längere Zeit als Alternative ebenfalls aus. Durch jahrelange Misswirtschaft verursachte Mängel lassen die gelb-roten Bahnen bis ins Jahr 2013 hinein nur gelegentlich verkehren. Es lässt sich allerdings ganz trefflich flanieren auf den breiten Gehwegen der Hauptstadt. Sogar aufrecht und erhobenen Hauptes.&lt;br /&gt;
Sollte den Neuberlinern die legendäre Berliner Schnauze in Gestalt eines Taxi- oder Busfahrers entgegenbellen und ungefragt duzen, oder einer der zahlreichen Bettler Haste ma wat Kleingeld fordern, lohnte sich eine Anleihe bei Kommissar Dellwo: Hier wird nicht geduzt, wir sind nicht bei IKEA!&lt;br /&gt;
Immerhin, Berlin ist die Zukunft, das Labor. Drei Opern, ungezählte Theater, vier Universitäten, die Digitale Bohème, also jede Menge kreatives Personal hat die Stadt zu bieten. Dieses Potential versucht Suhrkamp abzuschöpfen. Ob es allerdings auf den Verlag gewartet hat, ist fraglich. &lt;br /&gt;
Beim Fußball hört die Kreativität allerdings auf. Berlin dürfte in der nächsten Saison die einzige Stadt sein, die zwei Clubs in der 2. Liga hat. Daran wird auch der ehemalige Eintrachttrainer Friedhelm Funkel nichts ändern.&lt;br /&gt;
Eine Kastration ihres Bahnhofs hat die Stadt allerdings nicht zu befürchten, der wurde schon kastriert eröffnet. Die Wurst ist zu kurz, pflegte Exkanzler Schröder auszurufen, wenn er aus dem Fenster seines ehemaligen Arbeitsplatzes auf die Baustelle des Hauptbahnhofs blickte. Exbahnchef Mehdorn hat die Wurst kurzerhand abgeschnitten und die Berliner müssen zusehen, wir sie mit dem verunstalteten Bauwerk zu recht kommen. Eine Weitsicht, auf die die Planer von Stuttgart 21 mit einigem Neid schauen dürften. &lt;br /&gt;
Wie historische Baudenkmäler zerstört werden, kann jetzt schon in Franfurt besichtigt werden. Die ehemalige  denkmalgeschützte - Frankfurter Großmarkthalle, am Mainufer im Ostend gelegen, wurde in den zwanziger Jahren von Martin Elsaesser erbaut. Für den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB), der an dieser Stelle errichtet werden soll, wurde das Gebäude bereits seiner Annexbauten beraubt. Der Plan sieht vor, den Restcorpus zu durchschneiden für den Eingang zur EZB. Die alte Großmarkthalle wird so bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankfurt leckt derweil seine Wunden. Denn nicht nur der Suhrkamp Verlag hat die Stadt verlassen, sondern auch der Baumhaus Verlag sowie der VDA (Verband der Automobilindustrie) mit seinem Vorsitzenden Matthias Wissmann. Der VDA residierte nur einige Häuser vom Suhrkamp Verlag entfernt in der Lindenstraße im Frankfurter Westend. Allerdings haben diese Abgänge kaum jemand interessiert. &lt;br /&gt;
Immerhin, Frankfurt hat einen schönen Bahnhof, einen Kopfbahnhof. Und den wird die Stadt auch behalten.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-15T23:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6106265/">
    <title>Das neue Konzept der Bahn.</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6106265/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DSCN1898&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/DSCN1898.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Stefan Geyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ICE Züge der Deutschen Bahn AG haben die sibirischen Temperaturen der letzten Tage nicht verkraftet. Etliche Verbindungen müssen deshalb im Weihnachtsverkehr ausfallen.&lt;br /&gt;
Die Bahn hat erstaunlich schnell reagiert und ihr neues Konzept vorgestellt, das künftig derartige Ausfälle vermeiden soll. Es werde der gewohnte ICE Komfort garantiert,  allerdings müsse man sich auf etwas längere Fahrtzeiten einstellen..</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-23T15:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6063216/">
    <title>Wenn man mal nach Stuttgart fährt.</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6063216/</link>
    <description>Es gibt nur wenige Gründe, nach Stuttgart zu fahren. Der VfB ist keiner mehr und die Kickers ohnehin nicht, es sei denn, man ist VfB- oder Kickers-Fan. Das soll es ja geben. Mein Grund hieß Joe Bauer. &lt;br /&gt;
Joe hieß noch Joachim (Freunde nannten ihn Dandy), als wir vor über vierzig Jahren gemeinsam die Schulbank in Schwäbisch Gmünd drückten. Ich öfter als er. Joe war schon Rock`n Roller bevor ich wusste, was Rock`n Roll überhaupt ist. Er hatte lange Haare, als ich noch mit Fasson rumlaufen musste und mit 15 Jahren war er bereits DJ in der angesagtesten Disco nördlich der Alb. Man musste 16 sein, um dort eingelassen zu werden. Hin und wieder saß er auch am Schlagzeug einer lokalen Band, die sich The Crossroad nannte.&lt;br /&gt;
Ich zog dann nach Berlin. Joe ist geblieben, nicht in Schwäbisch Gmünd, aber im Schwabenland. Er ging nach Stuttgart und heuerte bei den Stuttgarter Nachrichten an. Da ist er heute noch und Stuttgart kann sich glücklich schätzen. &lt;br /&gt;
Joe ist Journalist, war es damals schon. Gemeinsam mit anderen war er verantwortlich für eine skandalträchtige Schülerzeitung namens Pappa Dadda, deren Vertrieb auf dem Schulgelände streng untersagt war.&lt;br /&gt;
Seiner Selbstbeschreibung nach ist Bauer Berufsspaziergänger, er fühlt sich also einer aussterbenden Spezies verbunden, dem Flaneur. Wikipedia vermerkt folgendes über den Flaneur:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Flaneur bezeichnet eine literarische Figur, die durch Straßen und Passagen der Großstädte mit ihrer anonymen Menschenmasse streift (flaniert). Hier bietet sich ihm Stoff zur Reflexion und Erzählung. Der Flaneur lässt sich durch die Menge treiben, schwimmt mit dem Strom, hält nicht inne, grüßt andere Flaneure obenhin. Der Flaneur ist intellektuell und gewinnt seine Reflexionen aus kleinen Beobachtungen...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Reflexionen und Beobachtungen kann man regelmäßig in Bauers Glossen in den &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1738601&quot;&gt;Stuttgarter Nachrichten&lt;/a&gt; nachlesen, oder in den regelmäßigen Depeschen auf seiner &lt;a href=&quot;http://www.joebauer.de/de/index.php&quot;&gt;Website&lt;/a&gt;. Eine repräsentative Auswahl dieser Texte ist in einem  schönen Band versammelt, Schwaben, Schwafler, Ehrenmänner, erschienen im Berliner Verlag &lt;a href=&quot;http://www.edition-tiamat.de/home.htm&quot;&gt;Edition Tiamat&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Die Präsentation des Buches sollte im Stuttgarter Theaterhaus stattfinden. Der Saal war mit 400 Besuchern ausverkauft. In Stuttgart ist Joe Bauer weltberühmt. Die Gäste erwartete keine schlichte Lesung sondern eine Show und die heißt Joe Bauers Flaneursalon. Damit tingelt er in wechselnden Besetzungen durch Stuttgart und die angrenzenden Gemeinden. Und das schon seit über zehn Jahren. Im Theaterhaus erwartete die Besucher ein Flaneursalon in voller Fußballmannschaftsstärke. &lt;br /&gt;
Moderiert wurde der Abend vom begnadeten Entertainer  &lt;a href=&quot;http://www.onkelrocknroll.de/de/die_show.php&quot;&gt;Michael Gaedt&lt;/a&gt;. Für die Musik sorgten der Tänzer und Singer-Songwriter &lt;a href=&quot;http://wp1146384.wp177.webpack.hosteurope.de/wp/&quot;&gt;Eric Gauthier&lt;/a&gt;, die Soulsängerin  &lt;a href=&quot;http://www.daciabridges.com/&quot;&gt;Dacia Bridges&lt;/a&gt; sowie  &lt;a href=&quot;http://www.countbaischy.de/countryboy/&quot;&gt;Roland Baisch&lt;/a&gt; mit seiner wunderbaren Band, die Country so spielte, als sei Nashville ein Vorort von Stuttgart. Zwischendrin las Bauer seine bissigen, satirischen und  nachdenklichen Texte. Nach einer Pause und drei Stunden war der sehr kurzweilige Abend vorbei und ich hatte eine Ahnung von Stuttgart. &lt;br /&gt;
Der Verleger Klaus Bittermann, eigens aus Berlin angereist, freute sich über einen, so bislang noch nicht erlebten, Buchverkauf. &lt;br /&gt;
Der Abend endete in einem nahegelegenen Restaurant. Neben mir saß ein grauhaariger Mann. Er trug eine Lederweste mit der Aufschrift Hells Angels Stuttgart, vorne stand President. Aus Erzählungen Joes wusste ich, das war der Fotograf &lt;a href=&quot;http://www.lutz-schelhorn.de/&quot;&gt;Lutz Schelhorn&lt;/a&gt;. Ich hatte im Internet ein paar Fotos von ihm gesehen. Zusammen mit dem Künstler Stefan Mellmann verantwortet Schelhorn die eindringlichste Gedenkstätte an die Vernichtung der Juden im Dritten Reich, die mir bekannt ist. Am Stuttgarter Nordbahnhof, von dort wurden die Stuttgarter Juden in die Vernichtungslager deportiert, vergruben Mellmann und Schelhorn dreissig ausgewählte Dias in die leidgetränkte Erde, um dieses Leid sichtbar zu machen. Vorher hatte Schelhorn das Gelände in über 1000 Fotos festgehalten, aus denen die dreissig Motive ausgewählt wurden. Die Ergebnisse dieses Prozesses sind seit zwei Jahren unter dem treffenden Titel Die Chemie der Erinnerung auf 30 großformatigen Fotos in einer Dauerausstellung auf dem Gelände am ehemaligen Stuttgarter Nordbahnhof zu sehen. Joe Bauer hielt seinerzeit die Eröffnungsrede zur Ausstellung. Diese Rede ist in seinem Buch nachzulesen.&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag besuchten wir Schelhorn in seinem Atelier, vis à vis des Stuttgarter Hauptbahnhofs, jenem Baudenkmal, das ab nächstem Jahr einem größenwahnsinnigen Projekts namens &quot;Stuttgart 21&quot; zumindest teilweise zum Opfer fallen soll. Schelhorn bot Kaffee und Zigaretten an, seine Tochter, die bei ihrem Vater eine Ausbildung absolviert, servierte. Und er erzählte von seinem nächsten Projekt, eben jenem Bahnhof, den er von seinem Atelierfenster aus jeden Tag sieht. Mit seiner großformatigen Kamera lichtet er in Schwarz-Weiß den Bahnhof aus jeder erdenklichen Perspektive ab. Damit führt er uns auch in Räume, die uns Reisenden normalerweise nicht zugänglich sind. Ein Spiel mit Licht und Schatten, Architektur und Menschen. Der Titel dieses Projekts lautet Hauptbahnhof Stuttgart vor 21. Am Computer zeigte er uns einige sehr beeindruckende Ergebnisse dieser monatelangen Arbeit. Seine Tochter checkte derweil ihr Facebook Profil und ich fühlte mich wohl.&lt;br /&gt;
Zum Abschied schenkte mir Schelhorn einen Katalog zu Die Chemie der Erinnerung und ich wusste, mein mediengeprägtes Bild über Hells Angels bedurfte dringend einer Revision.&lt;br /&gt;
Joe und ich machten uns auf den Weg, die Chemie der Erinnerung in natura zu sehen. Von der Gegend, in der wir aus der Bahn stiegen, behauptete  Joe, dort lebten keine Deutschen. Er fand den Weg nicht auf Anhieb und fragte eine Gruppe Jugendlicher mit Bierflaschen in der Hand. Es war nicht mehr weit und bald standen wir in einem unwirklichen Niemandsland unweit eines Schrottplatzes. Hier war also der Ort des Schreckens, Standort der offiziellen Stuttgarter Gedenkstätte für die Opfer des Naziregimes, der ehemalige Stuttgarter Nordbahnhof. Wir waren die einzigen Besucher an diesem Freitagmittag. Ich wunderte mich über fehlende Spuren von Vandalismus an Die Chemie der Erinnerung. Joe meinte lapidar: Würdest du was kaputtmachen, was einem Hells Angel gehört?&lt;br /&gt;
Er führte mich weiter durch seine Stadt, vorbei an den Wagenhallen, unweit des Nordbahnhofs, die heute für Konzerte und Partys genutzt werden. Von einer Eisenbahnbrücke aus blickten wir auf alte Wagons, aus deren kleinen Schornsteinen es qualmte. Künstler hatten sich dort einquartiert. Diese städtischen Freiräume hat Stuttgart also auch zu bieten, noch. &lt;br /&gt;
Zum Abschluß meiner kurzen Reise besuchten wir das neue Stuttgarter Kunstmuseum, das eine sehr sehenswerte Sammlung lokaler Künstler sein Eigen nennt, Otto Dix und Willi Baumeister zum Beispiel. Die aktuelle Ausstellung war Adolf Hölzel gewidmet, dem Erfinder abstrakter Malerei. Dieser Glaswürfel ist ein städtebauliches und architektonisches Highlight. Von Oben blickt man auf eine Eisbahn und Bratwurstbuden, die den Schlossplatz verschandeln. Aber das sind Themen für den Berufsspaziergänger Joe Bauer. &lt;br /&gt;
Am Bahnhof verabschiedeten wir uns. Keine 24 Stunden verbrachte ich in Stuttgart und fuhr mit dem Gefühl, hinter die Kulissen einer Stadt geschaut zu haben.&lt;br /&gt;
Joe blieb und bereitete sich auf das nächste Spiel seines Vereins vor, den Stuttgarter Kickers. Stuttgart hat Joe Bauer leidensfähig gemacht.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-25T22:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/5874142/">
    <title>T-Shirts</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/5874142/</link>
    <description>Bedruckte T-Shirts gehen gar nicht mehr, sind total uncool. Viele wollen nach New York, andere nach Bornheim. Etliche waren bei einem Popkonzert aber die meisten machen Werbung, und zahlen dafür. Und der milchgesichtige Junge in seinem Thor Steinar Hemdchen wusste vielleicht gar nicht, was er da trug.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Neulich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-12T19:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/5746061/">
    <title>Der Jaja</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/5746061/</link>
    <description>Jeden Freitag, pünktlich um 18 Uhr 45, betritt der Jaja das Klabunt. Ich sitze am Tresen, trinke mein Wochenendbier und der Jaja setzt sich ebenfalls an den Tresen. Er tut dies nicht meinetwegen, er weiß gar nicht wer ich bin oder wie ich heiße. Es weiß auch niemand, wie der Jaja heißt. &lt;br /&gt;
Aber der Jaja weiß wie der Wirt heißt. &lt;br /&gt;
Der Andreas soll ma widder runner komme, so sprach der Jaja heute. Runner ist ein Ort, an dem es einen Thomas gibt.  &lt;br /&gt;
Grüße vom Thomas, gell!&lt;br /&gt;
Der Jaja ist Handlungsreisender in Sachen Grußübermittlung, ein Grußhausierer. Unverlangt, zuverlässig und pünktlich trägt er Grüße von oben nach unten und von unten nach oben. Jeden Freitag überbringt er Grüße vom Thomas für den Andreas. Die durchdringende Stimme, mit der er dies tut, steht in seltsamem Kontrast zu seiner traurigen Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Jaja ist ein dünner Mann unbestimmten Alters, mit schütterem Haar und einer silberfarbenen Kassenbrille. Sommers trägt er eine kurze helle Stoffhose, die ehemals eine lange, sicher noch hellere Stoffhose war, sowie ein T-Shirt, das vor vielen Jahren mal neu war. Die kurze Hose offenbart dünne, krampfadrige Beine, die in Turnschuhen stecken. Was sich in dem Stoffbeutel befindet, den er stets bei sich trägt, weiß nur er alleine.&lt;br /&gt;
Den Namen der Wirtin des Klabunt kann sich der Jaja nicht merken. Sie ist schlicht die Scheffin. &lt;br /&gt;
Scheffin, isch trink heut ma `n Kaffee. Das ist nicht überraschend, der Jaja trinkt immer Kaffee, niemals Alkohol. Stets verlangt er auch nach mehr als dem einen, zum Kaffee gereichten, Keks. Es entgeht es ihm dann auch nicht, wenn plötzlich, von Freitag zu Freitag, die Kekssorte gewechselt wurde.&lt;br /&gt;
Des sinn aber annere als letztes Ma. Klaaner sinn se auch. Schmegge tun se abber genauso. So sitzt er dann zufrieden mit seinem Kaffee und seinen vier Keksen am Tresen und gibt hin und wieder ein deutlich vernehmbares ja, ja von sich. So kam der Jaja zu seinem Namen. &lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem Profigrüßer wie dem Jaja und einem Amateur wie mir liegt auf der Hand. Der Profi lässt sich seine Dienste bezahlen. &lt;br /&gt;
Scheffin, gibste mer ma zwei Euro! &lt;br /&gt;
Das Klabunt ist auf diese freitägliche Forderung vorbereitet. Auf der Zapfanlage steht ein Puppenstubenbembel. Darin landet all das rote Geld, die Ein-, Zwei- und Fünfcentmünzen, die seltsamerweise auch in einem Wirtshaus anfallen. Manchmal verirrt sich auch eine größere Münze in den winzigen Bembel. Nach einem groben Überblick über den Ertrag stopft sich der Jaja zufrieden die handvoll Münzen in die Hosentasche und verlässt nach zwanzig Minuten das Lokal, nicht ohne die Ermahnung, der Andreas solle mal wieder runner komme. Der Kaffee und die Kekse gehen aufs Haus. Wie jeden Freitag.&lt;br /&gt;
Niemals käme der Jaja auf die Idee, an einem anderen Tag als dem Freitag die Grüße vom Thomas zu überbringen.  Ich habe ihn schon an anderen Tagen am Klabunt vorbeigehen sehen. Nie hatte er auch nur einen Blick für das Wirtshaus übrig. Unbeirrt zog er seines Wegs.&lt;br /&gt;
Gerne wüsste ich wie viel Grüße der Jaja wöchentlich so übermittelt und wer die jeweiligen Absender und Empfänger sind. Manchmal sehe ich ihn, wie er das China Bistro Fröhlich gegenüber vom Klabunt betritt. Wen grüßt er dort und von wem? Die Entlohnung dürfte aber auch im China Bistro Fröhlich die selbe sein, zwei Euro, eine Tasse Kaffee und vier Kekse, so das China Bistro Fröhlich Kekse zum Kaffee reicht. Vielleicht gibt es auch chinesische Glückskekse.&lt;br /&gt;
Auch ist mir nicht bekannt wann der Jaja beim Thomas die Grüße für den Andreas abholt. Aber wahrscheinlich erfolgt die Übergabe folgendermaßen:&lt;br /&gt;
Der Thomas soll ma widder nuff komme. Grüße vom Andreas, gell!</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Frankfurt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-06T20:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/5740091/">
    <title>Im Speisewagen</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/5740091/</link>
    <description>Neulich im ICE. Der Zug war voll, ich hatte keine Platzkarte und setzte mich gleich in den Speisewagen. In Aschaffenburg stieg ein Mann zu, setzte sich an einen Nachbartisch. Die Schaffnerin kam, der Mann hatte keinen Fahrschein:&lt;br /&gt;
ich muß nachlösen aber ab hanau ich bin schon von hanau nach aschaffenburg mit dem regionalexpress gefahren schwarz unabsichtlich ich wollte keine stunde warten und wußte nicht dass man im regionalexpress keine fahrkarten kaufen kann ich fahre ja nur ice sie können auch ab hanau ice durchbuchen das ist mir egal ich bin ja nicht besonders christlich aber unehrlichkeit kann ich nicht leiden.&lt;br /&gt;
Er bestellte dann ein Cola-Bier.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Neulich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-04T20:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/5740001/">
    <title>Rolltreppe</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/5740001/</link>
    <description>Neulich im Hauptbahnhof. An der Rolltreppe bildetet sich ein kleiner Stau mt Reisenden. Zwischen ihnen ein mitteilungsfreudiger Mann ohne Gepäck. Er ließ einem Anderen mit Rollkoffer den Vortritt. Dieser bedankte sich. Darauf der Mann: Isch hab Zeit. Ob isch die Rolltrepp nehm oder die nächst, is egal.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Neulich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-04T19:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/5720741/">
    <title>Giveaways</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/5720741/</link>
    <description>Neulich, als ich mir ein neues Uhrenarmband kaufte, wurde mir beim Bezahlen ein Exemplar der Zeitschrift Freundin überreicht. Ich nahm es dankend und entsorgte es zu hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage später, ich hatte mir eine neue Jeansjacke gekauft, wurde mir beim Bezahlen eine Handvoll Body-Lotion in die Hand gedrückt, Body-Lotion für Frauen. Die habe ich noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage später war ich in dem selben Laden, in dem ich das Uhrenarmband gekauft hatte, um eine neue Batterie in eine Uhr einbauen zu lassen. Das wieder angebotene Exemplar der Zeitschrift Freundin lehnte ich dieses Mal ab.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Neulich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-25T20:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/5410499/">
    <title>Nachweihnachtsgedanken</title>
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    <description>Das Schöne an Weihnachten ist, dass man wieder Radio hören kann, wenn es vorbei ist. Es sei denn, man wohnt im Einflussbereich des Hessischen Rundfunks; den kann man nie hören. Und jetzt wurde beim HR auch noch Der Ball ist rund abgewickelt. Soll eine gute Musiksendung gewesen sein. Ich habe sie nie gehört, weil ich den Hessischen Rundfunk erst gar nicht in meine Programmliste aufgenommen habe.&lt;br /&gt;
Heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag, es flaut also ab. Was im Radio läuft, weiß ich nicht. Ich höre John Zorn, The Dreamers. Eigentlich auch eine schöne Weihnachtsplatte, wenngleich John Zorn sicher nicht auf die Idee käme, eine Weihnachtsplatte aufzunehmen, obwohl man ihm wahrlich alles zutrauen kann. &lt;br /&gt;
Ich besitze tatsächlich auch eine Weihnachts-CD, Chet Baker, Silent Night. Wurde mir mal, mitten im Sommer, von einer Freundin geschenkt. Eigentlich ist sie ganz nett, also die Freundin. Dieses Jahr habe ich sie nicht mitgenommen zu meinen Eltern, also die CD. Nicht um meine Eltern zu schonen (sie haben die 80 schon überschritten und wurden ein bisschen nervös, als ich erstmals zu Weihnachten die Chet Baker CD auflegte), sondern weil mein Bruder sich letztes Jahr zur gleichen Zeit eine Kopie davon gemacht hat. Er hatte sie dabei, aber der CD-Spieler meiner Eltern (Yamaha) wollte sie nicht erkennen und daher auch nicht abspielen. Aber wir mussten natürlich nicht ohne Weihnachtsmusik auskommen. Mein Vater besitzt selbstverständlich eine CD mit Weihnachtsliedern. Klassische Lieder in einer klassischen Interpretation, mit Männerchor und Orchester und allem was dazu gehört. Das war schön. Er bevorzugte Oh, Du Fröhliche, mir ist Stille Nacht lieber. Vielleicht auch wegen Chet Baker.&lt;br /&gt;
Jeder Hansel, der ein Mikrophon, eine Gitarre, oder sonst ein Instrument, halten kann, nimmt eine Weihnachtsplatte auf, alle Jahre wieder. Das Zeug wird dann ab Anfang Oktober rauf und runter gedudelt. Selbst der olle Elvis wurde reanimiert. Ihm wurden irgendwelche Hupfdohlen an die Seite gestellt, um mit dem Untoten Weihnachtslieder zu singen. Ich habe ein oder zwei davon gehört, es war das Grauen. Ich finde ja Elvis alleine schon grausam genug, aber das haute dem Baum die Spitze weg. Wenigstens Sonic Youth hat noch nie eine Weihnachtsplatte aufgenommen. &lt;br /&gt;
Nein, ich habe außer Chet Baker noch ein Weihnachtslied im Regal. John Lennons Oh This Is Christmas. Aber nicht mal das habe ich mir angetan, obwohl es ja schon ein schönes Liedchen ist. Aber es gibt bessere Weihnachtslieder von John Lennon. Sie heißen Give Peace A Chance und Imagine. Wäre ich über Weihnachten in New York gewesen, ich hätte am John Lennon Memorial Strawberry Fields im Central Park eine Kerze angezündet. &lt;br /&gt;
Statt dessen hocke ich zu hause und sinniere, ob dieses Weihnachten anders war als die anderen Weihnachten. Das traditionelle Weihnachtsessen am 24.12., gepökelte Rinderzunge mit Kartoffelsalat war gut, sehr gut sogar. Besser als letztes Jahr. Und die Kekse meiner Mutter waren auch wieder vom Feinsten. Es gab sogar einen richtigen, kleinen, lebendigen Weihnachtsbaum. Im Topf, mit Wurzeln und Erde und richtigen Kerzen. Gut, wir hatten keinen Chet Baker, aber dafür Männerchöre. Und ich habe John Zorn, The Dreamers. Träumen ist was Feines zu Weihnachten. Besonders wenn dieses Träumen von einem der besten Gitarristen der Welt begleitet wird, Marc Ribot. Aber der ist nun mal Jude wie John Zorn auch. Man sollte zur Weihnachtszeit am besten Musik hören von Leuten, die mit Weihnachten nichts am Hut haben, Juden z. B., oder Moslems oder Hindus, oder Atheisten. Solche Musik kann man noch für ein paar Tage auf Radio Multikulti vom RBB hören. Aber ab dem 1. Januar 2009 ist auch damit Schluß. Wir müssen also wieder Elvis ausbuddeln.  &lt;br /&gt;
Dennoch gibt es eine gute Nachricht für das neue Jahr, und das will in diesen Tagen etwas heißen. 2009 erscheint eine neue CD von My Brightest Diamond. Das können sie sich ja schon mal auf den Wunschzettel für Weihnachten 2009 schreiben. Denn das kommt sicher wieder so überraschend wie jedes Jahr. &lt;br /&gt;
ALLES GUTE FÜR 2009!</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Hackensack</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-27T16:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/5240222/">
    <title>My Brightest Diamond</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/5240222/</link>
    <description>Shara Worden  Eine Hommage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musikerin steht in einem hell erleuchteten Raum vor einem Mikrophon, zwei Glasschränke mit Büchern hinter ihr an der Wand. Sie trägt ein rotes T-Shirt mit dem weißen Schriftzug I read Pierre Bourdieu. Eine halbakustische Gitarre umgehängt, sagt sie ungefähr Folgendes:  Mein Name ist Shara, ich komme aus Brooklyn, New York. Ich habe eine Band, die heißt My Brightest Diamond. Manchmal besteht die Band aus einem Streichquartett und einem Drummer. Manchmal nur aus einem Streichquartett, manchmal nur aus einem Drummer und manchmal auch nur aus mir.  &lt;br /&gt;
Bevor Shara Worden als My Brightest Diamond unterwegs war, leitete sie eine Band namens Awry. Mit Awry veröffentlichte sie zwei CDs. Die erste, selbstbetitelte, ist nur schwer zu kriegen und die zweite, mit dem koketten Titel The Quiet B-Sides, wurde unlängst wiederveröffentlicht. Sie ist bei abgelegenen Versandhändlern verfügbar. Die MySpace Seite von Awry gibt hierüber Auskunft. The Quiet B-Sides ist eine spröde, zerbrechlich klingende  Platte, die durchaus ihren Zauber hat. Kein Baß, kein Schlagzeug. Nur die Gitarre von Shara Worden und hin und wieder ein gezupftes Cello. Ein billiges Keyboard ist auch ab und an zu vernehmen. Auf dem französisch gesungenen Youkali erklingt ein Akkordeon, von ihr selbst gespielt. Und natürlich die wunderbare Stimme Shara Wordens. Es ist ein Album, auf dem sie ihren Weg sucht. Aber schon hier lässt sie ihre Fähigkeit erahnen, wunderbare, eingängige Melodien zu schreiben.&lt;br /&gt;
Shara Worden ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Ihr Vater ist ein mehrfach ausgezeichneter Akkordeonspieler, ihre Mutter klassische Organistin. Shara selbst sang schon früh in einem Kirchenchor. Später studierte sie klassischen Gesang und nennt heute ein Diplom als Opernsängerin ihr eigen&lt;br /&gt;
Wenn über Shara Worden geschrieben oder gesprochen wird, fallen regelmäßig die Namen Kate Bush, Beth Gibbons und P.J. Harvey. Diese Vergleiche sind so überflüssig, wie richtig und falsch. Mit Vergleichen wird man Shara Worden nicht gerecht, sie ist sehr eigen und sehr einmalig. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass sie die genannten Musikerinnen durchaus schätzt. &lt;br /&gt;
2006 erschien dann das erste Album unter dem Namen My Brightest Diamond, Bring me the Workhorse. Hier ist das ausformuliert, was mit Awry nur angedeutet war. Ein kammermusikalischer Ansatz in der zeitgenössischen, populären Musik. Die Streicher spielen keine untergeordnete Rolle mehr sondern sind unverzichtbarer Teil von Shara Wordens Konzept. Sie liebt den Kontrast zwischen Streichern, Schlagzeug und elektrischer Gitarre. Per Zeitungsanzeige suchte sie die Streicher für diese Aufnahme. Es sollten Musiker sein, die sowohl Pierre Boulez als auch P.J. Harvey hörten. Diese beiden Pole stecken den Horizont ab, in dem sie sich bewegt. Das Album ist voll von Balladen, manchmal elegisch, oft kraftvoll und von einer schier unglaublichen Musikalität. Ihre kompositorischen Qualitäten stehen ihren stimmlichen in nichts nach. Auf Freak Out zeigt sie, dass sie es auch versteht, herrlichen Krach zu veranstalten. Hin und wieder zersägt sie auch mit ihrer aggressiv gespielten Gitarre die sanften Klänge des Streichquartetts. Manche ihrer Songs sind durchaus auch in einer Fassung von Sonic Youth mit der Stimme von Kim Gordon vorstellbar. &lt;br /&gt;
Shara Worden verschickte die Songs von Bring me the Workhorse an diverse DJs, verbunden mit der Bitte, die Titel zu bearbeiten. Heraus kamen dreizehn Remixtracks, die 2007 unter dem Titel Tear it Down erschienen sind. Die Clubversion von Bring me the Workhorse sozusagen. Viele dieser Remixe sind sehr gelungen. Dennoch, mir ist My Brightest Diamond pur lieber.&lt;br /&gt;
Bevor Bring me the Workhorse erschien, war Shara Worden Mitglied der Band von Sufjan Stevens, auf dessen Label Asthmatic Kitty auch die Alben von My Brightest Diamond erscheinen. Sie stand u. a. auch mit den Decemberists und The National auf der Bühne.&lt;br /&gt;
In diesem Jahr erschien ihr aktuelles Werk, A Thousand Shark`s Teeth, auf dem auch ihr Vater am Akkordeon zu hören ist. Als Einflüsse für dieses Album nennt sie Tricky, Ravel, Tom Waits, den deutschen Maler Anselm Kiefer sowie Alice im Wunderland. Es geht hier also zugleich verspielt, leicht und bedeutungsvoll zu.   &lt;br /&gt;
Der erste Song der Platte, Inside a Boy, ist ein fast schon rockiger Ohrwurm. Ein wundervoller Einstieg. Es gibt keinen Ausfall auf dieser CD, jeder Song hat Qualität und zeugt von der musikalischen Meisterschaft Shara Wordens. A Thousand Shark`s Teeth ist ein kammermusikalisches Popwunder.&lt;br /&gt;
Die Beschäftigung mit der Oper zeigt sich in ihrer Vorliebe für ausgefallene Kostüme, mit denen sie manchmal auf der Bühne steht. Es kann auch vorkommen, dass Shara Worden ihre Shows mit Zaubertricks und Schattenspielen auflockert.&lt;br /&gt;
Auf den beiden Alben finden sich keine Coverversionen. Live spielt sie aber gerne eigene Versionen von Songs anderer Musikerinnen und Musikern. Vor allem immer wieder die von Edith Piaf, aber auch Nina Simone, Roy Orbison und Bill Withers. Etliche Videos legen davon Zeugnis ab.  &lt;br /&gt;
Seit dem 23. September gibt eine neue EP von My Brightest Diamond, From the Top of the World. Diese EP, mit vier Stücken, gibt es allerdings nur bei iTunes als Download. Es bleibt die Hoffnung, das diese vier Songs möglicherweise Bestandteil eines neuen Albums sein könnten. Auf dieser EP sind dann auch Coversongs zu finden, natürlich von Edith Piaf, aber auch von Kurt Weill. &lt;br /&gt;
Ich warte allerdings auf etwas ganz anderes, nämlich ein Soloalbum von My Brightest Diamond. Etliche Youtube Videos belegen welch enorme musikalische Ausdruckskraft sie auch ohne Streicher und Band hat, nur mit ihrer Stimme und ihrer Gitarre. &lt;br /&gt;
Bis dahin folge ich gerne ihrem Satz Come and fly away with me. Das geht auch vom heimischen Sofa aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mybrightestdiamond.com/&quot;&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Hackensack</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-07T11:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4971423/">
    <title>Bye Bye SUV</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4971423/</link>
    <description>Eine schöne Vision verbirgt sich hinter diesem &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,557662,00.html&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Möge sie sich schnell bewahrheiten und diese peinlichen Bürgerkriegsautos von unseren Straßen und aus unseren Städten verschwinden.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T14:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4888697/">
    <title>60 Jahre Israel</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4888697/</link>
    <description>Zugegeben, es passiert selten. Aber manchmal kriegt man dann doch von einer Kollegin eine CD geschenkt (wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist). Ich kann mich seit ca. 20 min stolzer Besitzer dieser wunderbaren CD nennen: Shabbat Night Fever. Groove Sounds From Israel. Bei uns weitgehend unbekannte Künstler sind auf diesem Sampler versammelt, der anläßlich des 60. Jahrestages der Gründung Israels bei Lieblingslied Records erschienen ist. Was ich bislang, in Bürolautstärke, gehört habe, klingt überaus vielversprechend. Es gibt auch ein sehr umfangreiches Booklet mit vielen Fotos und Kurzvorstellungen der beteiligten Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/shabbatnightfever&quot;&gt;http://www.myspace.com/shabbatnightfever&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lieblingslied-records.de/&quot;&gt;http://www.lieblingslied-records.de/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T13:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4788473/">
    <title>40 Jahre 1968</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4788473/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/1968-in-Kreuzberg.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;1968-in-Kreuzberg&quot; width=&quot;72&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Geyst/images/1968-in-Kreuzberg.jpg&apos;,289,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/1968-in-Kreuzberg_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T21:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4615214/">
    <title>Das Internet retten!</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4615214/</link>
    <description>Es raunt immer öfter durch`s Netz  der Infarkt droht, der Netzinfarkt. Schuld sein wird ein ständig wachsendes Datenvolumen, das durch eine begrenzte Kabelkapazität gejagt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann sitzen wir also vor unseren Laptops mit den superschnellen DSL Anschlüssen und die Mails der Liebsten lassen trotzdem auf sich warten, denn sie stecken im Datenstau. Vorbei auch die genau getimete Abgabe des Höchstgebots für die rare Frank Zappa Vinyl LP. Der Aktienkurs der Firma Google geht in den Keller, weil kein Mensch mehr eine Firma wie Google braucht. Oder morgens geht Spiegel Online nicht auf. Bald darauf fangen wir also wieder an, Postkarten und Briefe zu schreiben und auf Flohmärkte und Plattenbörsen zu gehen, so wie früher. Millionen Webnerds irren ziel- und haltlos, den Laptop geschultert, durch die Straßen, auf der vergeblichen Suche nach einem funktionierenden Internetanschluß. Die Hauptquartiere der Provider werden gestürmt, Computer aus den Fenstern geschmissen, Kabel aus den Wänden gerissen, das Mobiliar verfeuert. Bürgerkriegsähnliche Zustände bei AOL, T-Online und Co. Doch es nützt alles nichts, millionen Existenzen, die vom Internet leben und nichts anderes können, sind ruiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Horrorszenario zu verhindern, könnte das Konzept des Kontingentierten Sprach- und Wortvolumens (KSW) eingesetzt werden und helfen, die drohende Katastrophe abzuwenden. &lt;br /&gt;
Das KSW ZK (Zentralkomitee) weist jedem Menschen, vom Tag der Geburt an, ein bestimmtes Wortvolumen für sein gesamtes Leben zu. Die Menge der zur Verfügung stehenden Wörter reicht in der Regel bequem aus, um durch ein, sagen wir, 90jähriges Leben zu kommen. So etwas läßt sich errechnen und je nach Nationalität, Kultur, Geschlecht und sprachlichen Besonderheiten gestalten. Niemand soll das Gefühl haben, sich nicht in aller Ruhe mit anderen austauschen zu können. So sollen Freundinnen nicht plötzlich angehalten sein, sich beim abendlichen Telefonat kurz zu fassen und sich auf die wirklich wichtigen Informationen zu beschränken. Auch Fußballradioreporter sollen natürlich weiterhin unbekümmert ihrer Profession nachkommen können. Selbstverständlich ist auch die Wahl der Worte völlig freigestellt. Es gibt also keine Worte, die häufiger zur Verfügung stehen als andere. Vordergründig geht es ausschließlich um Quantität. Und es spielt auch keine Rolle, ob die Worte geschrieben, gesprochen oder gesungen sind. Das bleibt ebenfalls den Wortnutzern vorbehalten. Wer also beispielsweise im Wesentlichen mit den Wörtern Essen, Bier, Fußball, Fernsehen, Ficken, Auto, Ja und Nein auskommt, wird über eine ausreichende Anzahl der genannten Begriffe verfügen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man allerdings den Netzinfarkt verhindern und das Datenvolumen einschränken, das tagtäglich die Leitungen verstopft, wird man um eine behutsame qualitative Wertung des Gesprochenen, Geschriebenen und Gesungenen nicht umhin kommen. Ja, man wird auch die Qualität des Gelesenen und Gehörten mit in diese, wie gesagt, behutsame Wertung einbeziehen müssen. Selbstverständlich werden aber gelesene oder gehörte Texte in aller Regel nicht auf das KSW angerechnet, dient doch das Lesen von Büchern und Zeitschriften sowie das Hören von Hörbüchern und Musik der Persönlichkeitsausbildung. Dennoch, wer schon mal Fernsehen geschaut hat, oder sich in Internetforen rumgetrieben hat, wird die Notwendigkeit, dem ungezügelten Wortgebrauch Einhalt zu gebieten, sicherlich verstehen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also anfangen bei der Wertung und Ahndung missbräuchlich und überflüssig verwendeter Wörter und Begriffe (MÜW)? Naheliegend ist es naturgemäß, die Versender sog. SPAM Mails zu ahnden, in dem beispielsweise dem Absender einer solchen Mail, sagen wir mal, das Tausendfache der Wörter, aus denen die SPAM Mail besteht, von seinem KSW abgezogen wird; multipliziert mit der Anzahl der Empfänger, versteht sich. Das würde, nachvollziehbarerweise,  zu einer unmittelbaren und spürbaren Entlastung des Netzes führen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wäre es auch denkbar, vielleicht auch wünschenswert, das Verfassen sog. dummer und überflüssiger Texte (DÜT) zu ahnden. Wenn also beispielsweise der Schlagersänger Dieter B. ein Buch schreiben lässt und unter seinem Namen veröffentlicht, wäre es eventuell bedenkenswert, dem Herrn B. die Anzahl der Worte in diesem Buch von seinem KSW abzuziehen, multipliziert mit den verkauften Exemplaren, versteht sich. Das würde genanntem Schlagersänger sicherlich zu denken geben und er wäre fürderhin sparsamer mit seinen Äußerungen. Das wiederum führte zu einer spürbaren Reduzierung öffentlicher, medialer Reaktionen auf die Äußerungen des Herrn B. und somit ebenfalls zu einer starken Entlastung des Netzes. Die Käufer des Buches sollen natürlich damit rechnen, die Anzahl der Worte des Textes von ihrem KSW abgezogen zu bekommen. Dies könnte durch einen entsprechenden Aufkleber auf dem Buch kenntlich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte es dieses geniale Konzept schon vor 60 70 Jahren gegeben, dann wäre z. B. die berühmte Rede des Herrn Goebbels vom 18.02.1943 im Sportpalast ganz sicher anders verlaufen, nämlich möglicherweise so: WOLLT IHR DEN TOTALEN...? Feierabend, Schluß aus und vorbei. Goebbels macht den Mund auf und zu, blickt sich hilflos um, schnappt wie ein Fisch, nein, nicht nach Luft, sondern nach Wörtern, nach einem Wort genaugenommen. Aber sein Kontingent wäre just in diesem Moment erschöpft gewesen, wenn es denn überhaupt so weit gereicht hätte. Das enttäuschte Publikum hätte sich völlig verunsichert umgeschaut, erwartungsvoll zum Herrn Goebbels geblickt, der freilich schon längst stumm und wild gestikulierend, hinter den Kulissen verschwunden wäre. Was wollte er denn nun noch sagen, Klamauk, Spaß ,Sex ...? Das blöde Geschrei anschließend wäre ebenfalls unterblieben und die Welt sähe möglicherweise besser aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir wollen zu unserem Schlagersänger zurückkehren. Er hat jetzt ein Problem. Jede Menge Kohle aber nur noch ein überschaubares Kontingent an Worten. Nichts mit dem er hinkommt bis ans Ende seiner Tage. Ein unerträglicher Zustand für jemand, der von Verlautbarungen lebt. &lt;br /&gt;
Und wir kehren zurück zu unserem Beispiel des sprachlich Eingeschränkten, wir erinnern uns (Essen, Trinken, Fußball etc..). Diese Person, nennen wir sie MF für Mundfaul, hat naturgemäß noch jede Menge Wörter in seinem KSW, mehr als sie jemals aufbrauchen kann. Zumal auch die gesundheitliche Situation MFs nicht so ist, dass mit einer hohen Lebenserwartung zu rechnen ist. &lt;br /&gt;
Hier setzt dann der Zertifikatshandel ein, den wir, in vergleichbarer Weise, bereits vom Handel mit CO2 Zertifikaten kennen. &lt;br /&gt;
Der Schlagersänger B. wendet sich also an die Person MF, die ihm vom KSW ZK, gegen eine geringe Gebühr, vermittelt wurde. Er kann MF gegen ein Entgelt, sagen wir, 10% seines KSW abkaufen. MF freut sich und studiert das Fernsehprogramm. B. ist etwas erleichtert, traut sich aber trotzdem nicht, gleich wieder neue Lieder zu singen oder ein Buch schreiben zu lassen. Das muß er erst mal mit seinem Vermögensberater besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten aber im Zusammenhang mit KSW nicht nur von Sanktionen sprechen. Selbstverständlich gibt es auch Möglichkeiten, sein KSW durch geniale Sprachschöpfungen zu erweitern. Wer also beispielsweise ein unterhaltsames, sinnvolles, nutzbringendes und vielleicht sogar künstlerisch wertvolles  Buch schreibt, soll selbstverständlich alle Wörter, die für dieses Buch notwendig waren, gutgeschrieben kriegen, multipliziert mit den verkauften Exemplaren, versteht sich. Also genau andersrum wie bei dem Schlagersänger B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso sollte bei dem Erfinden schöner neuer Begriffe das Bonussystem greifen. Wer also so schöne Worte wie beispielsweise, sagen wir mal, Arschlochtrefferquote in Umlauf bringt, soll für den Rest seines Lebens keine Sorge mehr um sein KSW haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre doch gelacht, wenn wir das Netz nicht retten könnten.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-14T20:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4569468/">
    <title>Meine TOP 10 Alben 2007</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4569468/</link>
    <description>1.	Robert Wyatt  Comicopera &lt;br /&gt;
Domino / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jede Platte von RW ein Meisterwerk ist, so auch diese. Niemand schreibt Melodien wie Robert Wyatt und niemand singt wie Robert Wyatt. Er bleibt sich seit Jahrzehnten treu. Und er hat was zu sagen. Und diese Musik wird niemals alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Joe Henry  Civilians&lt;br /&gt;
Anti / SPV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil JH es verdient hat, endlich mal als der anerkannt zu werden, der er ist - einer der großartigsten Singer/Songwriter, die wir zur Zeit haben. Mit diesem Album hat er das eindrucksvoll unter Beweis gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Animal Collective - Strawberry Jam&lt;br /&gt;
Domino / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die New Yorker Spaß haben am Experiment, Songstrukturen uninteressant sind und sie doch die Melodien nicht vergessen. Sehr schräg, sehr schön. Das gilt auch für die Videos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Vic Chesnutt - North Star Deserter&lt;br /&gt;
Constellat / ALIVE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil VC sich mit diesem Album wieder als genialer Songwriter erwiesen hat und wunderbar zwischen Ballade und erhabenem Krach pendelt. Eine Perle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Radiohead - In Rainbows&lt;br /&gt;
XL / Indigo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Radiohead seit Jahrzehnten Musik vom Allerfeinsten abliefern. Und immer noch nicht zu müde sind um ein solch grandioses Werk abzuliefern. Und weil sie virtuos und unverwechselbar sind. Und weil ich die Stimme von Thom Yorke mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Rufus Wainwright - Release the Stars&lt;br /&gt;
Geffen / Universal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese Musik pure Schönheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	P.J. Harvey - White Chalk&lt;br /&gt;
Island / Universal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil P.J. hier beweist, daß wenig oft mehr ist. Einfache Musik, schöne Songs, sehr kunstvoll und ergreifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	The Good, The Bad &amp; The Queen&lt;br /&gt;
EMI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese &quot;Supergroup&quot; nicht abhebt, sondern eine schlichte und sehr &quot;bescheidene&quot; Musik präsentiert. Und weil es mich freut mal wieder was von Paul Simonon zu hören. Auch wenn es von dieser &quot;Band&quot; nichts mehr zu hören geben wird, das wird bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	The Coral - Roots &amp; Echoes&lt;br /&gt;
Red Ink / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Songs dieser Platte sich auf das Angenehmste ins Ohr schmiegen und dort bleiben. Und wer Songs wie &quot;Jacqueline&quot; und &quot;Rebecca You&quot; schreiben kann, hat es allemal verdient, in einer Best Of Liste zu erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	The Pierces - Thirteen Tales of Love and Revenge      &lt;br /&gt;
Lizard Kin / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Schwestern so tun, als hätte es noch nie vorher eine Girlgroup gegeben und wunderbare Ohrwürmer darbieten, die einfach gute Laune machen.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Hackensack</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-29T21:54:00Z</dc:date>
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