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    <title>Frankfurt Berlin</title>
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    <dc:publisher>Geyst</dc:publisher>
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    <title>Frankfurt Berlin</title>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4971423/">
    <title>Bye Bye SUV</title>
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    <description>Eine schöne Vision verbirgt sich hinter diesem &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,557662,00.html&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Möge sie sich schnell bewahrheiten und diese peinlichen Bürgerkriegsautos von unseren Straßen und aus unseren Städten verschwinden.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Dies+und+das&quot;&gt;Dies und das&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T14:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4888697/">
    <title>60 Jahre Israel</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4888697/</link>
    <description>Zugegeben, es passiert selten. Aber manchmal kriegt man dann doch von einer Kollegin eine CD geschenkt (wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist). Ich kann mich seit ca. 20 min stolzer Besitzer dieser wunderbaren CD nennen: Shabbat Night Fever. Groove Sounds From Israel. Bei uns weitgehend unbekannte Künstler sind auf diesem Sampler versammelt, der anläßlich des 60. Jahrestages der Gründung Israels bei Lieblingslied Records erschienen ist. Was ich bislang, in Bürolautstärke, gehört habe, klingt überaus vielversprechend. Es gibt auch ein sehr umfangreiches Booklet mit vielen Fotos und Kurzvorstellungen der beteiligten Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/shabbatnightfever&quot;&gt;http://www.myspace.com/shabbatnightfever&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lieblingslied-records.de/&quot;&gt;http://www.lieblingslied-records.de/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T13:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4788473/">
    <title>40 Jahre 1968</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/1968-in-Kreuzberg.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;1968-in-Kreuzberg&quot; width=&quot;72&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Geyst/images/1968-in-Kreuzberg.jpg&apos;,289,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/1968-in-Kreuzberg_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T21:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4615214/">
    <title>Das Internet retten!</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4615214/</link>
    <description>Es raunt immer öfter durch`s Netz  der Infarkt droht, der Netzinfarkt. Schuld sein wird ein ständig wachsendes Datenvolumen, das durch eine begrenzte Kabelkapazität gejagt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann sitzen wir also vor unseren Laptops mit den superschnellen DSL Anschlüssen und die Mails der Liebsten lassen trotzdem auf sich warten, denn sie stecken im Datenstau. Vorbei auch die genau getimete Abgabe des Höchstgebots für die rare Frank Zappa Vinyl LP. Der Aktienkurs der Firma Google geht in den Keller, weil kein Mensch mehr eine Firma wie Google braucht. Oder morgens geht Spiegel Online nicht auf. Bald darauf fangen wir also wieder an, Postkarten und Briefe zu schreiben und auf Flohmärkte und Plattenbörsen zu gehen, so wie früher. Millionen Webnerds irren ziel- und haltlos, den Laptop geschultert, durch die Straßen, auf der vergeblichen Suche nach einem funktionierenden Internetanschluß. Die Hauptquartiere der Provider werden gestürmt, Computer aus den Fenstern geschmissen, Kabel aus den Wänden gerissen, das Mobiliar verfeuert. Bürgerkriegsähnliche Zustände bei AOL, T-Online und Co. Doch es nützt alles nichts, millionen Existenzen, die vom Internet leben und nichts anderes können, sind ruiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Horrorszenario zu verhindern, könnte das Konzept des Kontingentierten Sprach- und Wortvolumens (KSW) eingesetzt werden und helfen, die drohende Katastrophe abzuwenden. &lt;br /&gt;
Das KSW ZK (Zentralkomitee) weist jedem Menschen, vom Tag der Geburt an, ein bestimmtes Wortvolumen für sein gesamtes Leben zu. Die Menge der zur Verfügung stehenden Wörter reicht in der Regel bequem aus, um durch ein, sagen wir, 90jähriges Leben zu kommen. So etwas läßt sich errechnen und je nach Nationalität, Kultur, Geschlecht und sprachlichen Besonderheiten gestalten. Niemand soll das Gefühl haben, sich nicht in aller Ruhe mit anderen austauschen zu können. So sollen Freundinnen nicht plötzlich angehalten sein, sich beim abendlichen Telefonat kurz zu fassen und sich auf die wirklich wichtigen Informationen zu beschränken. Auch Fußballradioreporter sollen natürlich weiterhin unbekümmert ihrer Profession nachkommen können. Selbstverständlich ist auch die Wahl der Worte völlig freigestellt. Es gibt also keine Worte, die häufiger zur Verfügung stehen als andere. Vordergründig geht es ausschließlich um Quantität. Und es spielt auch keine Rolle, ob die Worte geschrieben, gesprochen oder gesungen sind. Das bleibt ebenfalls den Wortnutzern vorbehalten. Wer also beispielsweise im Wesentlichen mit den Wörtern Essen, Bier, Fußball, Fernsehen, Ficken, Auto, Ja und Nein auskommt, wird über eine ausreichende Anzahl der genannten Begriffe verfügen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man allerdings den Netzinfarkt verhindern und das Datenvolumen einschränken, das tagtäglich die Leitungen verstopft, wird man um eine behutsame qualitative Wertung des Gesprochenen, Geschriebenen und Gesungenen nicht umhin kommen. Ja, man wird auch die Qualität des Gelesenen und Gehörten mit in diese, wie gesagt, behutsame Wertung einbeziehen müssen. Selbstverständlich werden aber gelesene oder gehörte Texte in aller Regel nicht auf das KSW angerechnet, dient doch das Lesen von Büchern und Zeitschriften sowie das Hören von Hörbüchern und Musik der Persönlichkeitsausbildung. Dennoch, wer schon mal Fernsehen geschaut hat, oder sich in Internetforen rumgetrieben hat, wird die Notwendigkeit, dem ungezügelten Wortgebrauch Einhalt zu gebieten, sicherlich verstehen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also anfangen bei der Wertung und Ahndung missbräuchlich und überflüssig verwendeter Wörter und Begriffe (MÜW)? Naheliegend ist es naturgemäß, die Versender sog. SPAM Mails zu ahnden, in dem beispielsweise dem Absender einer solchen Mail, sagen wir mal, das Tausendfache der Wörter, aus denen die SPAM Mail besteht, von seinem KSW abgezogen wird; multipliziert mit der Anzahl der Empfänger, versteht sich. Das würde, nachvollziehbarerweise,  zu einer unmittelbaren und spürbaren Entlastung des Netzes führen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wäre es auch denkbar, vielleicht auch wünschenswert, das Verfassen sog. dummer und überflüssiger Texte (DÜT) zu ahnden. Wenn also beispielsweise der Schlagersänger Dieter B. ein Buch schreiben lässt und unter seinem Namen veröffentlicht, wäre es eventuell bedenkenswert, dem Herrn B. die Anzahl der Worte in diesem Buch von seinem KSW abzuziehen, multipliziert mit den verkauften Exemplaren, versteht sich. Das würde genanntem Schlagersänger sicherlich zu denken geben und er wäre fürderhin sparsamer mit seinen Äußerungen. Das wiederum führte zu einer spürbaren Reduzierung öffentlicher, medialer Reaktionen auf die Äußerungen des Herrn B. und somit ebenfalls zu einer starken Entlastung des Netzes. Die Käufer des Buches sollen natürlich damit rechnen, die Anzahl der Worte des Textes von ihrem KSW abgezogen zu bekommen. Dies könnte durch einen entsprechenden Aufkleber auf dem Buch kenntlich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte es dieses geniale Konzept schon vor 60 70 Jahren gegeben, dann wäre z. B. die berühmte Rede des Herrn Goebbels vom 18.02.1943 im Sportpalast ganz sicher anders verlaufen, nämlich möglicherweise so: WOLLT IHR DEN TOTALEN...? Feierabend, Schluß aus und vorbei. Goebbels macht den Mund auf und zu, blickt sich hilflos um, schnappt wie ein Fisch, nein, nicht nach Luft, sondern nach Wörtern, nach einem Wort genaugenommen. Aber sein Kontingent wäre just in diesem Moment erschöpft gewesen, wenn es denn überhaupt so weit gereicht hätte. Das enttäuschte Publikum hätte sich völlig verunsichert umgeschaut, erwartungsvoll zum Herrn Goebbels geblickt, der freilich schon längst stumm und wild gestikulierend, hinter den Kulissen verschwunden wäre. Was wollte er denn nun noch sagen, Klamauk, Spaß ,Sex ...? Das blöde Geschrei anschließend wäre ebenfalls unterblieben und die Welt sähe möglicherweise besser aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir wollen zu unserem Schlagersänger zurückkehren. Er hat jetzt ein Problem. Jede Menge Kohle aber nur noch ein überschaubares Kontingent an Worten. Nichts mit dem er hinkommt bis ans Ende seiner Tage. Ein unerträglicher Zustand für jemand, der von Verlautbarungen lebt. &lt;br /&gt;
Und wir kehren zurück zu unserem Beispiel des sprachlich Eingeschränkten, wir erinnern uns (Essen, Trinken, Fußball etc..). Diese Person, nennen wir sie MF für Mundfaul, hat naturgemäß noch jede Menge Wörter in seinem KSW, mehr als sie jemals aufbrauchen kann. Zumal auch die gesundheitliche Situation MFs nicht so ist, dass mit einer hohen Lebenserwartung zu rechnen ist. &lt;br /&gt;
Hier setzt dann der Zertifikatshandel ein, den wir, in vergleichbarer Weise, bereits vom Handel mit CO2 Zertifikaten kennen. &lt;br /&gt;
Der Schlagersänger B. wendet sich also an die Person MF, die ihm vom KSW ZK, gegen eine geringe Gebühr, vermittelt wurde. Er kann MF gegen ein Entgelt, sagen wir, 10% seines KSW abkaufen. MF freut sich und studiert das Fernsehprogramm. B. ist etwas erleichtert, traut sich aber trotzdem nicht, gleich wieder neue Lieder zu singen oder ein Buch schreiben zu lassen. Das muß er erst mal mit seinem Vermögensberater besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten aber im Zusammenhang mit KSW nicht nur von Sanktionen sprechen. Selbstverständlich gibt es auch Möglichkeiten, sein KSW durch geniale Sprachschöpfungen zu erweitern. Wer also beispielsweise ein unterhaltsames, sinnvolles, nutzbringendes und vielleicht sogar künstlerisch wertvolles  Buch schreibt, soll selbstverständlich alle Wörter, die für dieses Buch notwendig waren, gutgeschrieben kriegen, multipliziert mit den verkauften Exemplaren, versteht sich. Also genau andersrum wie bei dem Schlagersänger B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso sollte bei dem Erfinden schöner neuer Begriffe das Bonussystem greifen. Wer also so schöne Worte wie beispielsweise, sagen wir mal, Arschlochtrefferquote in Umlauf bringt, soll für den Rest seines Lebens keine Sorge mehr um sein KSW haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre doch gelacht, wenn wir das Netz nicht retten könnten.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Dies+und+das&quot;&gt;Dies und das&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-14T20:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4569468/">
    <title>Meine TOP 10 Alben 2007</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4569468/</link>
    <description>1.	Robert Wyatt  Comicopera &lt;br /&gt;
Domino / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jede Platte von RW ein Meisterwerk ist, so auch diese. Niemand schreibt Melodien wie Robert Wyatt und niemand singt wie Robert Wyatt. Er bleibt sich seit Jahrzehnten treu. Und er hat was zu sagen. Und diese Musik wird niemals alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Joe Henry  Civilians&lt;br /&gt;
Anti / SPV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil JH es verdient hat, endlich mal als der anerkannt zu werden, der er ist - einer der großartigsten Singer/Songwriter, die wir zur Zeit haben. Mit diesem Album hat er das eindrucksvoll unter Beweis gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Animal Collective - Strawberry Jam&lt;br /&gt;
Domino / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die New Yorker Spaß haben am Experiment, Songstrukturen uninteressant sind und sie doch die Melodien nicht vergessen. Sehr schräg, sehr schön. Das gilt auch für die Videos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Vic Chesnutt - North Star Deserter&lt;br /&gt;
Constellat / ALIVE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil VC sich mit diesem Album wieder als genialer Songwriter erwiesen hat und wunderbar zwischen Ballade und erhabenem Krach pendelt. Eine Perle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Radiohead - In Rainbows&lt;br /&gt;
XL / Indigo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Radiohead seit Jahrzehnten Musik vom Allerfeinsten abliefern. Und immer noch nicht zu müde sind um ein solch grandioses Werk abzuliefern. Und weil sie virtuos und unverwechselbar sind. Und weil ich die Stimme von Thom Yorke mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Rufus Wainwright - Release the Stars&lt;br /&gt;
Geffen / Universal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese Musik pure Schönheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	P.J. Harvey - White Chalk&lt;br /&gt;
Island / Universal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil P.J. hier beweist, daß wenig oft mehr ist. Einfache Musik, schöne Songs, sehr kunstvoll und ergreifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	The Good, The Bad &amp; The Queen&lt;br /&gt;
EMI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese &quot;Supergroup&quot; nicht abhebt, sondern eine schlichte und sehr &quot;bescheidene&quot; Musik präsentiert. Und weil es mich freut mal wieder was von Paul Simonon zu hören. Auch wenn es von dieser &quot;Band&quot; nichts mehr zu hören geben wird, das wird bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	The Coral - Roots &amp; Echoes&lt;br /&gt;
Red Ink / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Songs dieser Platte sich auf das Angenehmste ins Ohr schmiegen und dort bleiben. Und wer Songs wie &quot;Jacqueline&quot; und &quot;Rebecca You&quot; schreiben kann, hat es allemal verdient, in einer Best Of Liste zu erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	The Pierces - Thirteen Tales of Love and Revenge      &lt;br /&gt;
Lizard Kin / Rough Trade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Schwestern so tun, als hätte es noch nie vorher eine Girlgroup gegeben und wunderbare Ohrwürmer darbieten, die einfach gute Laune machen.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Hackensack&quot;&gt;Hackensack&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-29T21:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4548925/">
    <title>Wer ist Joe Henry</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4548925/</link>
    <description>Wer ist Joe Henry?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist  eigentlich Joe Henry und weshalb wusste ich das bis vor einigen Wochen selbst noch nicht? Weshalb musste wieder Freund HPunkt herhalten um meine musikalischen Wissenslücken zu schließen? &lt;br /&gt;
Jeder kennt Van Morrison, Tom Waits und Elvis Costello. Aber keiner kennt Joe Henry. Ein deutliches Zeichen für die Ungerechtigkeit dieser Welt. Die Recherche im Netz nach Joe Henry ist ein mühsames Geschäft. Es ist, von einigen wenigen, kurzen Fanbeiträgen und kurzen Zeitungsartikeln abgesehen, so gut wie nichts über ihn zu finden.&lt;br /&gt;
Mit den drei genannten Namen ist das Terrain abgesteckt, in dem sich Joe Henry bewegt - auf gleicher qualitativer Höhe bewegt. Er muß sich hier nicht verstecken, und doch scheint es, als hätte ihn jemand hinter diesen Namen versteckt. &lt;br /&gt;
Henry ist Singer/Songwriter, verwurzelt, wie so viele, in der Country Music. Aber Joe Henry ist auch Jazzer. Das sind die Pole, zwischen denen er sich bewegt, Country und Jazz. &lt;br /&gt;
Auf seiner Website, die erstaunlicherweise auf eine Discographie verzichtet und sich ausschließlich seinem letzten Werk Civilians widmet, finden sich neben den üblichen Pressestimmen, Tourdaten und einem Kochrezept, (Spare Ribs Tuscan Style With White Wine, Garlic and Sage), auch ein Aufsatz Henrys über die Thelonius Monk Komposition Hackensack, sowie über seinen Lieblingsjazzer, den Saxophonisten Ornette Coleman (The Ghost in a Song).  Und dieser ist dann auch auf der besten Joe Henry Platte zu hören, Scar aus dem Jahre 2001. &lt;br /&gt;
Scar ist das Meisterwerk Joe Henrys, dem auf jeder Best of Ever Liste ein Top Ten Platz  gebührt. Trotzdem taucht diese Platte auf keiner dieser Listen auf. Wie kann es sein, dass so etwas übersehen, besser, überhört wird. Amazon bietet zu dieser Platte nicht mal Hörproben. Aber hier &lt;a href=&quot;http://mammoth.go.com/joehenry/&quot;&gt;http://mammoth.go.com/joehenry/&lt;/a&gt; kann man sich das ganze Werk kostenlos in voller Schönheit anhören. Neben dem bereits genannten Ornette Coleman finden sich neben anderen noch weitere illustre Namen auf der Besetzungsliste; Brad Mehldau, Me`shell Ndegeocello und auch Marc Ribot, der vielseitige Gitarrist, der u.a. auch schon mit Tom Waits und Elvis Costello zu hören war. &lt;br /&gt;
Die ersten beiden Platten Henrys, Talk of Heaven, 1986 und Murder of Crows, 1989, waren handwerklich solide, aber doch recht uninspirierte Country-Rock Werke, die niemanden vom Sessel rissen. &lt;br /&gt;
Erst mit dem dritten Album von 1990, Shuffletown, zeigte sich die große Kunst Henrys, nämlich Country Musik zu schreiben, die jazzig klang. Sicher lag das auch an Don Cherry, der die Trompete spielte, sowie an Cecil McBee am Bass. Aber auch diese Platte erreichte nur einen kleinen Kreis Eingeweihter. Amazon.de verzeichnet einen Anbieter, der die CD für &#8364; 76,99 feilbietet. &lt;br /&gt;
Es folgten zwei Aufnahmen mit den Jayhawks, Short Man`s Room (1992) und Kindness of the World (1993). Sehr schöne Musik, Country Music, fernab jeder tümelnden Wildwest Romantik - Alternative Country heißt die Schublade. Jetzt wurde Joe Henry, nicht zuletzt durch die Jayhawks, einem größeren Publikum, wenigstens in den USA bekannt.  &lt;br /&gt;
Es folgte 1996 Trampoline, die bis dato vielleicht popigste Platte Joe Henrys. Hierfür holte er sich Unterstützung von dem Helmet-Gitarristen Page Hamilton sowie Darryl Jones; dieser wie Joe Henry ein Wanderer zwischen den Welten, spielte er doch mit den Stones, mit Miles Davis, Sting oder Madonna, um nur einige zu nennen. Trampoline ist ein sehr entspanntes Album, bei dem Henry Streicher sowie Samples einsetzt. Weiter hatte er sich bislang noch nicht vom Country entfernt. Ein leises Meisterwerk, das mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielt, schrieb Stereoplay.&lt;br /&gt;
Auf Fuse von 1999 folgt er dem Weg, den er mit Trampoline eingeschlagen hat. Produziert von T-Bone Burnett und Daniel Lanois klingt er, nicht zuletzt durch eingestreute Trip Hop Elemente moderner denn je. Aber auch dieser Platte ist das selbe Schicksal wie den bisherigen beschert. Sie interessiert niemanden.&lt;br /&gt;
2001 dann das bereits erwähnte Meisterwerk Scar. Meines Wissens nach auch das einzige Pop Album, bei dem sich Ornette Coleman die Ehre gibt. Hier finden sich bei Amazon wenigstens auch mal drei Kundenrezensionen und viereinhalb von fünf Punkten. Recht so. Trotz der Jazzbesetzung ist Scar aber wieder ein Singer/Songwriter Album geworden, ein jazziges zwar, aber der Jazz hält sich dezent im Hintergrund. Nie war Henry näher an Tom Waits, als auf diesem Album. Besonders das Spiel des Gitarristen Marc Ribot ist zum Niederknien. Umwerfend gleich das erste Stück Richard Pryor Addresses a Tearful Nation. Eine traumhafte Ballade, die von einem gänsehauterzeugenden Solo Ornette Colemans abgeschlossen wird.&lt;br /&gt;
Der Jazz hat es Joe Henry natürlich unüberhörbar angetan. Ganz deutlich wird dies auf dem 03er Album Tiny Voices , einem leider etwas überambitionierten Werk, das sich nicht entscheiden kann, was es sein will, Jazz oder Song. Es ist ein gutes Album, keine Frage, aber wir sind mittlerweile von Joe Henry Besseres gewohnt. Aber auch hier ist die Besetzungsliste wieder von Allerfeinsten. Neben dem Drummer Jim Keltner, der mit allen Größen des Rock und Pop Business gearbeitet hat, wirken der Trompeter Ron Miles und der Klarinettist Don Byron mit.       &lt;br /&gt;
In diesem Jahr gab es dann endlich wieder ein neues Joe Henry Album Civilians. Hier ist er wieder ganz der Singer/Songwriter, auch wenn er sich mit Bill Frisell wieder einen Jazzgitarristen in`s Studio geholt hat. Der allerdings hat selbst schon mal ein eigenes Country Album aufgenommen, Nashville (1997). Und auf der großartigen Platte von Vic Chesnutt , Ghetto Bells (2005) wirkt er auch mit. Frisell ist also den musikalischen Umgang mit Singer/Songwritern gewohnt. Civilians ist ein swingendes, teilweise auch rockendes Album und gehört für mich zu den 5 besten Platten in 2007, und wenn es nur für diesen Satz ist: Live is short, but by the grace of God, the night is long. Große Teile des Albums kann man sich hier anhören: &lt;a href=&quot;http://www.joehenrylovesyoumadly.com/&quot;&gt;http://www.joehenrylovesyoumadly.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man von den genannten Platten noch nie was gehört hat, könnte man trotzdem den Namen Joe Henry schon mal gehört haben. Schließlich hat er schon einen Grammy im Regal. Verliehen für seine Produktion des Solomon Burke Albums Don`t Give Up On Me. Das Produzieren ist sozusagen sein Hauptberuf. So produzierte er unter anderem Aimee Mann, Betty LaVette, Elvis Costello und Alain Toussaint sowie zuletzt Loudon Wainwright III. &lt;br /&gt;
Und auch ich hätte schon mal über den Namen Joe Henry stolpern können, bevor mir HPunkt auf die Sprünge half. Er wirkt auf einer meiner Lieblingsplatten mit, nein, nicht bei Sonic Youth, aber auf der wunderbaren Platte Wrong Eyed Jesus des Alternative Country Manns Jim White ist er bei drei Stücken zu hören. Aber das ist ein anderes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2008 kommt Joe Henry nach Europa. Bis heute gibt es noch keinen Termin in Deutschland!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Beinahe hätte ich es vergessen. Kann ja sein, dass das jemand interessiert. Joe Henry ist der Schwager Madonnas.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Hackensack&quot;&gt;Hackensack&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-19T21:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/4325855/">
    <title>Frankfurter Autofahrer</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/4325855/</link>
    <description>Frankfurter Autofahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankfurt ist eine kleine Stadt. Trotzdem gibt es hier viele Autos. Das verwundert nicht, ist vielmehr in anderen Städten genauso. Das innerstädtische Straßennetz besteht aus einem einzigen Einbahnstraßenlabyrinth. Ortsunkundige, die sich dort verirren, finden so schnell nicht wieder raus.&lt;br /&gt;
Der Frankfurter Autofahrer ist ein eigenwilliges Wesen, und unterscheidet sich daher in nichts von anderen Autofahrern anderswo. Auffallend allerdings ist die ausgeprägte Abneigung des FA (wir wollen uns im weiteren Verlauf dieser Betrachtung dieses Kürzels bedienen) den Blinker zu benutzen. Geschätzte 80% aller FA halten es für überflüssig die anderen Verkehrsteilnehmer über eine geplante Richtungsänderung zu informieren. Vielleicht ist es zu anstrengend, den Blinker zu betätigen, vielleicht ist gerade keine Hand frei, wer weiss. Möglicherweise ist  die Blinkunwilligkeit aber auch durch das ausgeprägte Einbahnstraßensystem in Frankfurt begründet, das oft keine Wahl lässt, als z.B. rechts abzubiegen. Wenn man sich aber, als Radfahrer etwa, freundlich erkundigt, ob die Karre keinen Blinker hätte, wird man gerne mit einem deftigen Halt`s Maul du Arschloch bedacht. Der FA unterscheidet sich in seiner Ausdrucksweise aber in keiner Weise von seinen autofahrenden Mitmenschen an anderen Orten. Wir wollen ihm da nichts unterstellen. &lt;br /&gt;
Es lässt sich aber nicht generell sagen, dass der FA nicht gerne blinkt. Das tut er sogar recht ausführlich und am liebsten auf allen 4 Kanälen. Das Warnblinksystem ist des FA liebstes Accessoire und wird bei allen sich bietenden Gelegenheiten genutzt. Beim regelwidrigen Parken auf Radwegen, Bürgersteigen oder in der zweiten Reihe etwa. Das heißt dann soviel wie jaja, ich weiß, dass ich hier nicht stehen darf, oder bin gleich wieder da oder oft auch einfach nur Obacht, ich stehe hier. Auch kurz vor dem Wenden wird gerne die Warnblinkanlage in Anspruch genommen, das meint dann Achtung, ich mache gleich was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das der FA auch gerne beim Fahren telefoniert, und zwar ohne eine lästige Freisprechanlage, versteht sich fast schon von selbst und unterscheidet ihn nicht von seinen Artgenossen anderswo. Ebenso seine Leidenschaft, noch eben bei Rot über die Ampel zu brettern. Da wird auch gerne mal aus hundert Metern Entfernung auf`s Gas getreten um bei Hellrot noch schnell die Ampel zu passieren. Selbstverständlich wird auch gerne da abgebogen, wo dies ausdrücklich untersagt ist. Der FA entwickelt also eine beachtliche kriminelle Energie, wenn er sich hinter das Steuer setzt. Aber auch das unterscheidet ihn nicht unbedingt von anderen Autofahrern anderswo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines allerdings hat der FA allen Anderen voraus und das nutzt er intensiv; das Kennzeichen. Mit einem F und zwei weiteren Buchstaben lässt sich eine ganze Menge anfangen. &lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Variante ist das F.FM. Dies ist freilich ähnlich originell wie das B.MW, mit dem jeder zweite hauptstädtische BMW Fahrer seine Karosse kennzeichnet. Im Falle eines Totalschadens ist dann aber wenigstens noch das Fabrikat ablesbar. &lt;br /&gt;
Der FA ist ein überzeugter Vertreter der Spaßgesellschaft. Daher erfreut sich die Kombination F.UN großer Beliebtheit. Oft zu finden auf kleinen Fahrzeugen wie Smart, VW Beetle oder Mini Cooper. Die enorme Kriminalitätsrate Frankfurts spiegelt sich selbstverständlich auch in den Autokennzeichen wieder, F.BI. Das findet sich gerne an tiefergelegten 3er BMW oder auch an den SUV genannten Bürgerkriegsautos, die sich in Frankfurt, wie überall, großer Beliebtheit erfreuen. Dieses Kennzeichen kann der FA allerdings nicht uneingeschränkt genießen, der ungeliebte Nachbar aus Friedberg kann das nämlich auch, FB.I. &lt;br /&gt;
Das der Frankfurter gerne Sport treibt und sich fit hält, weiß jeder, der mal an einem sonnigen Tag einen Spaziergang am Main gemacht hat. Jogger, Radfahrer und Skater ohne Ende bevölkern die Uferpromenade. Auch für diese Begeisterung gibt es das entsprechende Kennzeichen, F.IT. Auch ernährungsbewusste Frankfurter, die sich natürlich auch fit halten, haben die Möglichkeit, ihre einfache Wahrheit per Kennzeichen zu kommunizieren, F.DH. Leider gibt es keine Möglichkeit für den FA, seine Anhängerschaft für die Eintracht per Autokennzeichen zu bekunden. Aber für den kleinen Bruder, den Bornheimer Regionalligaclub, geht das schon, F.SV. Ebenso wie für irgendwelche FC Vereine, F.CK, F.CB.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch politisch Interessierte kommen nicht zu kurz, allerdings ist die Auswahl hier naturgemäß eingeschränkt. Aber die Anhänger der liberalen Partei haben schon die Möglichkeit, sich zu outen, F.DP. Wer der untergegangenen DDR nachtrauert, kann dies mit einem F.DJ Kennzeichen bekunden, leider nicht in blau. Und wer gerne auch außerhalb Bayerns die dortige Lokalpartei wählen würde, ist mit einem F.JS prima bedient. Auch die Freunde einer mittlerweile verbotenen Nazipartei können unverfänglich ihre Präferenz demonstrieren, F.AP. Na gut, da wollen wir mal keine böse Absicht unterstellen.&lt;br /&gt;
Das der Frankfurter ein aufgeschlossener, unverklemmter Zeitgenosse ist, stellt er gerne durch folgende Buchstabenkombination unter Beweis: F.KK. Manchmal ist es dann allerdings doch bedauerlich, dass nur drei Buchstaben zur Verfügung stehen. Aber da ist der FA kreativ und begnügt sich mit der phonetischen Lösung, F.IK (auch möglich in den Varianten F.UK, F.IC, F.UC). Manchen geht diese so offen zur Schau gestellte, Sinnesfreude allerdings zu weit. Sie plädieren für die Freiwillige Selbstkontrolle, F.SK. Was allerdings auch für eine langgediente Popband um Thomas Meineke stehen könnte. Ist allerdings unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
Auch eine gewisse Selbstironie kann man dem FA nicht absprechen. Den örtlichen Gegebenheiten angepasste Kleinwagen werden gerne mit dem Kennzeichen F.LO ausgestattet. Märchenfreunde hingegen freuen sich, wenn sie die gute F.EE nach hause trägt. &lt;br /&gt;
Manch FA bezieht sich gerne auf lokale Gegebenheiten, die naturgemäß außerhalb nicht zwingend nachvollziehbar sind. Die Hörer eines privaten Radiosenders können so beispielsweise ihre Vorliebe für flachste Musikunterhaltung durch ihr Kennzeichen öffentlich machen, F.FH. &lt;br /&gt;
Die Nähe des eigentlichen Wahrzeichens der Stadt, des berühmten Flughafens, sowie der Sitz einer bedeutenden überregionalen Tageszeitung, findet natürlich auch ihren Widerhall im Straßenverkehr, F.LY und F.AZ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Feind des Frankfurters ist der Offenbacher. Dessen Kennzeichen, OF, wird in der Regel mit Ohne Führerschein interpretiert. Sollte Ihnen jedoch mal ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen F begegnen, dann raten wir zu äußerster FORSICHT!</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Frankfurt&quot;&gt;Frankfurt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-06T20:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3911278/">
    <title>Grußwahn</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3911278/</link>
    <description>Eine neue sprachliche Unsitte macht sich breit. Es reicht nicht mehr, einen Brief, eine Mail oder ein Fax mit schlichtem &quot;Freundliche Grüße..&quot;, &quot;Beste Grüße..&quot;, &quot;Viele Grüße..&quot; oder gar nur &quot;mfG&quot; abzuschließen. Nein, heute müssen es gleich &quot;Sommerliche Grüße aus Dingenskirchen&quot; oder &quot;Sonnige Grüße aus Winsen an der Luhe&quot; oder &quot; Heiße Grü...&quot; nein, das dann eher doch nicht. Aber vielleicht &quot;Verschwitzte Grüße nach Berlin&quot;. Da sind der Phantasie ja kaum Grenzen gesetzt. Heute erreichte mich eine Mail, die mit &quot;Schöne Junigrüße aus Solingen&quot; abschloß. Nun, es freut mich aufrichtig, daß in Solingen auch Juni ist, echt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja noch zu toppen:&lt;br /&gt;
&quot;Ein fröhliches Hallöchen aus dem Emsland!&quot;&lt;br /&gt;
...........&lt;br /&gt;
&quot;Liebe Grüssle&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uuuuaaaaaahhhhh.......</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Dies+und+das&quot;&gt;Dies und das&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-19T13:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3806855/">
    <title>Suhrkamp 4</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3806855/</link>
    <description>Mensch Herr Grossner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ist ja `n Ding. Und ich nehm`s Ihnen übel, echt. Da stülpen Sie also die Taschen nach Außen (das ist nicht schlimm, glauben Sie mir, ist mir schon passiert und anderen auch),  und spielen Nackten Mann, dem man nicht in die Taschen greifen kann. Ohne Moos nix los, sagt  Volkes Mund. Bloß blöd, dass Sie zuvor vollen Mundes Anderes gelobt hatten, die Rettung des Zentrums deutschen Geisteslebens nämlich, des Suhrkamp Verlags.  Nicht mehr und nicht weniger. Dieser wollte nicht gerettet werden, schon gar nicht von Ihnen. Egal, das deutsche Feuilleton hatte seinen Spaß, so Einen wie Sie hatte die schreibende Zunft schon lange nicht mehr vor der Feder; größenwahnsinnig, vollmundig, innovativ modernste Kommunikationstechniken nutzend. Auch über UBU (Ihre großartige Schöpfung, dieses SMS-Kürzel) haben Sie sich mitfühlend Gedanken gemacht: UBU auch Mensch. Das hat Grönemeyersche Qualität, Herr Grossner (vielleicht sollten Sie sich bei der deutschen Poptröte bewerben, als Texter versteht sich  Nichtsingen kann Grönemeyer alleine. Aber ich glaube, der schreibt auch seine Texte selbst). Wär` doch was! &lt;br /&gt;
Aber ich schweife ab (Sie kennen das, Herr Grossner). All das oben Genannte nehm` ich Ihnen nicht übel, es gibt schließlich ein Recht auf Dummheit. Übel nehme ich Ihnen, Herr Grossner, dass all dies passiert während ich mit meiner Holden zum Zwecke der Rekonvaleszenz und Kontemplation an fernen Gestaden weile, jeden Kontakt zu mitteleuropäischen Belangen bewusst meidend. Ich hatte also keine Ahnung, dass der AC Milan, dieser unsägliche Berlusconi Club (Berlusconi, Herr Grossner, haben Sie den schon mal.., ich meine, der hat`s doch, und jetzt noch mehr.. aber nein, das traue ich nicht mal Ihnen zu...), also, dass dieser Club die Champions League gewonnen hat, gewonnen Herr Grossner. Das wusste ich nicht und auch nicht, dass der Club, der 1 FC Nürnberg, das Deutsche Pokalfinale gewonnen hat, gewonnen Herr Grossner! Mein Freund L hat`s mir dann sehr bildhaft erzählt, inklusive aller Fouls und so, war auch schön. All dies wusste ich nicht, war auch egal. Aber ich wusste plötzlich, wo all das schöne Geld geblieben ist, mit dem Sie UBU unter die Arme greifen wollten oder so. Sie haben meinen, ebenfalls an dieser Stelle geäußerten, Vorschlag befolgt und den, ich glaub`s nicht, 1 FC St.Pauli gerettet. Die sind aufgestiegen Herr Grossner, zweite Liga! Keiner hät`s geglaubt zur Halbzeit, keiner! Und alles wegen Ihnen, Herr Grossner, das nötigt mir dann doch eine gehörige Portion Respekt ab, Herr Grossner (ich sag`s auch nicht weiter, dass das ursprünglich meine Idee war. Steht Ihnen bestimmt prima, das braune Retter T-Shirt!). Der Weltpokalsiegerbesieger in der 2. Liga! Ist nicht erste Kulturliga, aber zweite Fußballbundesliga ist sehr ehrenwert (interessiert auch mehr Menschen!). Und Fußball hat `ne Menge mit Kultur zu tun, glauben Sie mir.  &lt;br /&gt;
Ist natürlich schade, dass es jetzt wieder nichts ist, mit Suhrkamp Büchern auf Rabatt oder für lau. Dann geht`s halt wieder in die Buchhandlung (Hamburg soll ja einige sehr schöne haben) zum vollen, preisgebundenen, Obolus. In der Schweiz ist ja der feste Buchpreis mittlerweile gesetzlich in die Limmat, oder sonst wohin, gekippt... aber ich fürchte, Sie wollen in der momentanen Situation gar nichts Näheres über das Alpenland hören!  &lt;br /&gt;
Lästig sind natürlich all die neugierigen Schreiberlinge, die gerne wieder O-Ton von Ihnen hätten und Sie nicht erreichen. Also, wenn Sie sich verdrücken wollten, ich wüsste da was. Touristisch eher peripher behandelt und daher überaus preiswert, ohne gleichzeitig niveaulos zu sein. Wetter ist auch ok. Der Erholungswert ist beträchtlich. &lt;br /&gt;
Was macht eigentlich der Herr Barlach?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besorgt,&lt;br /&gt;
Ihr Geyst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Und für Ihre 200-bändigen Memoiren finden Sie sicher auch noch einen Verleger.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Gelesen&quot;&gt;Gelesen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-05T22:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3656309/">
    <title>Vladimir Sorokin</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3656309/</link>
    <description>Mittwoch / 2. Mai 2007 / 21.00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaststätte Klabunt&lt;br /&gt;
Bergerstraße 228&lt;br /&gt;
Tel.: 069 94598140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verena &amp; Wolfgang Packhäuser&lt;br /&gt;
Freie Schauspieler, Wiesbaden&lt;br /&gt;
lesen &lt;br /&gt;
Vladimir Sorokin&lt;br /&gt;
Die Schlange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UK 5.99 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Presse über die &quot;Die Schlange&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der eigenwilligsten und frechsten Werke, die in der russischen&lt;br /&gt;
Literatur der letzten Jahre erschienen sind... Die Liebesszene muß in der&lt;br /&gt;
Literatur als einzigartig gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süddeutsche Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorokin entlockt der Alltagsbanalität Farbigkeit und Witz  neben Bosheit&lt;br /&gt;
und Niederträchtigkeit... ein wahres Kunststück der Absurdität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Zürcher Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vladimir Sorokin wurde 1955 in Moskau geboren. Nach dem Studium der&lt;br /&gt;
Petrochemie arbeitete er als Buchillustrator, bevor er Ende der siebziger&lt;br /&gt;
Jahre erste literarische Anerkennung erfuhr. Berühmt wurde er mit dem&lt;br /&gt;
Roman &quot;Die Schlange&quot;,der in zehn Sprachen übersetzt wurde. Sorokin&lt;br /&gt;
schrien zahlreiche Romane, Erzählungen, Theaterstücke. Sorokin gilt neben&lt;br /&gt;
Pelewin als wichtigster russischer Gegenwartsautor.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Gelesen&quot;&gt;Gelesen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-25T14:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3454494/">
    <title>halloundgrüßgottundservusundmoinmoin...</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3454494/</link>
    <description>Eine weitere sprachliche Unsitte breitet sich rasant aus: der verdoppelte Begüßungs- bzw. Abschiedsgruß. Keine Fahrt mit der Deutschen Bahn ohne vom Zugchef mit einem deftigen &quot;Tschüß und Aufwiedersehen&quot; verabschiedet zu werden. Weshalb eigentlich &quot;und&quot;? Einmal reicht völlig. Und wenn schon beides, dann doch bitte so; Tschüß &lt;i&gt;oder&lt;/i&gt; Aufwiedersehen. Der mit &quot;Tschüß&quot; verabschiedete kommt nicht unbedingt wieder, oder man will nicht, daß er wiederkommt, das aber so direkt auch wieder nicht äußern. Beim &quot;Aufwiedersehen&quot; hofft oder wünscht man, daß der so verabschiedete auch mal wiederkommt und man ihn dann auch sieht. Oder ist der Zugchef unsicher, wie er mit seinen Gästen umgehen soll? Eher locker oder doch besser förmlich? Dann sagt er &quot;Tschüß&quot; zu denen, die er eventuell auch duzen könnte. Die &quot;Aufwiedersehen&quot;-Kandidaten wären dann die eher gesetzten, seriösen Herrschaften, die man am besten noch mit einem Diener, rsp. einem Handkuß, begrüßt. Oder gilt &quot;Tschüß&quot; für die 2. Klasse und &quot;Aufwiedersehen&quot; für die 1.? &lt;br /&gt;
Heute morgen hat irgendein Werbefritze, der im Radio für irgendwas warb, die Hörer mit &quot;Servus und Grüßgott&quot; begrüßt. Das war nun besonders dämlich, weil nicht mal eine landsmannschaftliche Differenzierung unterstellt werden kann. Hier ging`s eindeutig um Süddeutschland. Die Landsleute an der See wurden glatt unterschlagen, dabei haben die ja die optimale Begrüßungsformel gefunden, gilt morgens und abends und nachts und ist auch schon verdoppelt: moinmoin! Vielleicht war das beworbene Produkt aber auch nichts für den Norden!</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Dies+und+das&quot;&gt;Dies und das&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-19T20:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3411265/">
    <title>Grönemeyer und kein Ende</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3411265/</link>
    <description>Die Zeiten sind schlecht. Bald darf man in der Kneipe nicht mehr rauchen, in 13 Jahren geht die Welt unter, also macht es auch keinen Spaß mehr, mit dem Porsche Cayenne in der Gegend rumzubrettern. Und unseren kleinen Ausflug nach Thailand wollen sie uns jetzt auch noch madig machen. Zu allem Überfluß besteht auch noch die Möglichkeit, daß die Bayern am Ende wieder Meister sind.&lt;br /&gt;
Zum Glück ist Trost nicht weit. Ein Gang in den Medienmarkt Ihres Vertrauens und zur neuen Grönemeyer CD gegriffen, die überall stapelweise rumliegt, als gäbe es nichts anderes. Der Barde, der sich, völlig ironieresistent, für einen &quot;brillianten Sänger&quot; hält, wie er SPON in einem 6 (!) seitigen Interview bekannte (gab`s schonmal ein 6 seitiges Interview mit z.B. Sonic Youth auf SPON?), hat wieder zugeschlagen. Und alle sind beglückt. Die, die es nicht sind, können hier ein kleines &lt;a href=&quot;http://www.glanzundelend.de&quot;&gt; Preisausschreiben zu den &quot;Barden aus dem Pott&quot; mitmachen. Es gibt auch was Hübsches zu gewinnen.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Hackensack&quot;&gt;Hackensack&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-08T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3288721/">
    <title>Merkel und der Klimaschutz</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3288721/</link>
    <description>Der UNO Bericht zur Entwicklung des weltweiten Raumklimas hat die Menschen in Deutschland aufgewühlt. Es ist zweifelsfrei bewiesen, dass der Mensch die Hauptursache für die Veränderung des Raumklimas ist.&lt;br /&gt;
Die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel hat der Zeitschrift Die Schnelle ein Interview zum Thema gegeben, das hier in Auszügen wiedergegeben werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzlerin zum Raumklima:&lt;br /&gt;
Es ist 5 vor 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schnelle: Frau Bundeskanzlerin, wir erleben einen der wärmsten Winter aller Zeiten. Die Menschen gehen auch im Winter raus, in die Restaurants, in die Kneipen. Sie bleiben nicht, wie sonst, zu hause, oder fahren in die Berge. Wie bedroht ist das Raumklima?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Merkel: Die Situation ist in der Tat bedrohlich. Es gibt immer weniger Gletscher im Gebirge, die Stürme werden heftiger. Die Menschen halten sich also immer seltener im Freien auf, wo es weniger bedrohlich ist zu rauchen. Statt dessen gehen sie in geschützte Räume und rauchen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ernst ist die Lage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es auch so sagen: Es ist fünf vor zwölf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tun Sie persönlich in Ihrem Alltag für den Raumklimaschutz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich sage, es ist fünf vor zwölf, dann meine ich damit auch, dass ich jetzt meine letzte Zigarette für heute rauche. Nach zwölf ist Schluß! Auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Ich spare Zigaretten wie viele Menschen  das fängt damit an, dass man Zigaretten nicht sinnlos im Aschenbecher verglühen lässt und geht bis zum vernünftigen Lüften. Aber das Wichtigste ist: Wir müssen den Kopf frei machen für neue Wege. Man kann Wirtschaftswachstum haben, ohne dass der Nikotinverbrauch in gleichem Maße zunimmt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was müssen die Deutschen tun, um einer drohenden Raumklimakatastrophe entgegenzutreten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutschen können als Vorreiter neue Lösungen entwickeln und wir müssen den eigenen Teer- und Kondensatausstoß weiter senken. Es gibt viele konkrete Möglichkeiten: Mehr Altbauwohnungen müssen gut wärmeisoliert werden. Dann wird es nach dem Lüften schnell wieder kuschelig warm. Und die Zigaretten sollten wieder besser gestopft sein. Das würde den Prokopfverbrauch an Zigaretten doch spürbar senken. Und wir könnten auch etwas zurückhaltender rauchen, nicht immer ständig voll durchziehen. Auch mal eine auslassen. Das spart Zigaretten und verringert damit die Rauch-belastung. Das ist auch gut für das eigene Portemonnaie. Beim Zigarettenkauf sollte der Preis und der Schadstoffausstoß eine wichtige Rolle spielen. Übrigens kann man auch durch die häufigere Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel Raumklimaschutz betreiben. Dort darf man ja bekanntlich nicht rauchen. Erfreulich ist, dass in Deutschland das Bewusstsein dafür seit Jahren wächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Parteifreund, der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust, will für Deutschland auch ein generelles Rauchverbot  nicht ausschließen. Ist das mit Ihnen als Kanzlerin machbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion über ein generelles Rauchverbot sehe ich nicht. Viele öffentliche Gebäude haben Beschränkungen, sind mit Raucherräumen ausgestattet. Das dient dem Klimaschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die pauschale Abgassenkung für Tabakwaren, die die EU anstrebt, wollen Sie nicht. Schützt Deutschland seine Tabakindustrie zulasten des Raumklima- und Nichtraucherschutzes?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Ich bin für die weitere Absenkung des Schadstoffausstoßes auch bei Zigaretten und Zigarren. Aber man kann nicht alle Zigaretten und Zigarren über einen Kamm scheren. Leichte Zigaretten müssen andere Grenzwerte als starke Zigaretten haben. Oder gar Zigarren. Deshalb sind pauschale Abgasgrenzwerte falsch. Wir brauchen ehrgeizige, aber eben unterschiedliche Reduktionsziele für die verschiedenen Marktsegmente bei Zigaretten und Zigarren. Wer die großen Zigarren herstellt, der kann nicht den geringsten Schadstoffausstoß haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Merkel, es gibt neue Studien zur Gefährdung der Gesundheit durch Handystrahlen. Bereitet das Ihnen Sorgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dies sorgfältig prüfen. Viele Menschen sind angesichts solcher Meldungen besorgt.  Allerdings haben bisherige Studien andere Ergebnisse geliefert.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Dies+und+das&quot;&gt;Dies und das&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-06T20:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3225726/">
    <title>Grönemeyer singt wieder</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3225726/</link>
    <description>Jetzt geht`s wieder los mit dem morgendlichen Gerenne. Heute war`s so gegen Viertel vor Acht.  Zehnmetersprint zur Anlage und den Ton weggedreht. Das letzte Wort, das sich noch in die Hörbarkeit retten konnte lautete Namen. Kein geringerer als SEIN Name ist es, um den es hier geht. Hier heißt schlicht Lied 1  Stück vom Himmel (Lied 1, da steht zu befürchten, dass Lied 2,3,4,... folgen), die neue Single des nationalen Popheiligtums Herbert Grönemeyer, erscheint am 2. Februar, also bald  Geduld! Bis dahin dürfen wir gewiss sein, den Song täglich tausendfach auf allen möglichen Stationen um die Ohren gehauen zu bekommen. Wenn Grönemeyer singt, drehen die Sender die Regler hoch, auf dass ja jeder mitbekommt, das Uns Herbert  wieder im Studio war, Deutschland zu beglücken. Da herrscht Konsens, öffentlich und privat!&lt;br /&gt;
Radio Eins ist ja glücklicherweise ein Sender, der seine Hörer meist verschont mit Grönemeyer, Naidoo &amp; Co. Aber da können sie auch nicht abseits stehen und lassen sich gerne einspannen vor den Karren des Grönemeyer Managements. Also muß ich morgens wieder rennen, wenn das Geknödel erklingt, das HG singen nennt. Abends kann ich sitzen bleiben, denn dann sendet Radio Eins richtig gute Musik und da wird es Grönemeyer nicht hinschaffen. &lt;br /&gt;
Das Gute an Grönemeyers Knödelgesang ist, dass man den Text nicht versteht. Auf Welt.de vom 19.01.07 war der Text zu finden. Man fragt sich, was ihm widerfahren ist, eine derartig schwülstige Erweckungspoesie zu erdichten! Ist ihm der Leibhaftige erschienen oder hatte er eine Audienz bei Ratzinger? Man weiß gar nicht, was man zuerst zitieren soll aus diesem Textgeschwurbel. Vielleicht das hier:&lt;br /&gt;
........ &lt;br /&gt;
Bibel ist nicht zum einigeln&lt;br /&gt;
Die Erde ist unsere Pflicht&lt;br /&gt;
Sie ist freundlich, freundlich&lt;br /&gt;
Wir eher nicht&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
Das kann die Titanic  nicht unkommentiert lassen. Ist doch ein gefundenes Fressen.&lt;br /&gt;
Oder das:&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
Religionen sind zu schonen&lt;br /&gt;
Sie sind für die Moral gemacht&lt;br /&gt;
.....&lt;br /&gt;
Da freut sich der Ratzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön auch das:&lt;br /&gt;
......&lt;br /&gt;
es gibt Milliarden Farben&lt;br /&gt;
und jede ist ein eigenes Rot&lt;br /&gt;
......&lt;br /&gt;
(You can have it in any color as long as it&apos;s black. Henry Ford über das Model T) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles  und noch viel mehr  müssen wir jetzt täglich mehrfach über uns ergehen lassen, wenn wir keine Lust auf den Sprint zum Lautstärkeregler haben. Und es wird noch schlimmer. Im Sommer, wenn die neue LP da ist, geht Gröni auf Tour und füllt wieder wochenlang die Stadien der Republik.&lt;br /&gt;
Dabei gibt es doch auch gute Musik, Sonic Youth zum Beispiel, oder ..... ja, es gibt schon verdammt viel gute Musik.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://geyst.twoday.net/topics/Hackensack&quot;&gt;Hackensack&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-23T21:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/3175734/">
    <title>Wolfgang Welt</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/3175734/</link>
    <description>Wolfgangs Welt&lt;br /&gt;
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Eine großartige Romantrilogie: Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jürgen Lentes&lt;br /&gt;
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Es mutet schon seltsam an, wenn ein Schriftsteller von zwei so unterschiedlichen Schreibern wie Peter Handke und Willi Winkler seine Credits bekommt. Der heilige Peter: Dieser Autor ist einerseits ein großer Verehrer von Hermann Lenz... und andererseits ist er der größte Verehrer von Buddy Holly. Und aus diesen zwei Polen, Buddy Holly und Hermann Lenz, bestehen eigentlich alle seine Bücher. Griffiger ist da schon Willi Winkler, wenn er Wolfgang Welt als den größten Erzähler des Ruhrgebiets anpreist. Nun, ab und an scheint es ja noch so etwas wie Gerechtigkeit im sich permanent beschleunigenden Literaturbetrieb zu geben, gar für lebende Autoren. 1986 erscheint das erste Buch Welts, Peggy Sue, im Konkret Literatur Verlag und wird zum Flop. 1977 erschien der Roman mit einem Vorwort von Leander Haußmann noch einmal als Heyne Taschenbuch. Der zweite Roman, Der Tick, 2001 ebenda. Dann war Funkstille. Nun sind beide Romane mit einem dritten, dem bisher unveröffentlichten Der Tunnel am Ende des Lichts, nebst einigen Prosastücken, als Taschenbuch bei Suhrkamp erschienen. Da wollte Wolfgang Welt schon in den frühen achtziger Jahren veröffentlichen. Wolfgang Welt heißt wirklich Wolfgang Welt und wird Silvester 1952 in Bochum geboren. Er wächst dort in kleinen Verhältnissen in der Zechensiedlung Wilhelmshöhe auf. Fußball ist wichtig. Buddy Holly wird auch wichtig und damit die Liebe zur Musik. Er studiert. Er bricht das Studium ab. Er rutscht in den Musikjournalismus hinein. Erst für ein wichtiges lokales Blatt der Ruhrpotts, das Marabo, dann kommen Musik Express und Sounds hinzu. Er erschreibt sich schnell einen Namen mit seinen radikalsubjektiven Texten. Aus einer Pressekonferenz mit Helen Schneider fliegt er raus, weil er die Chuzpe hat zu ihr sagen: You killed six of my favourite songs. Seine Heinz Rudolf Kunze-Hinrichtung ist legendär: Welt als kleiner Hunter S. Thompson, oder der wichtigste Musikjournalist des Ruhrgebiets. Er arbeitet manisch, immer unter Strom, immer unterwegs. Aber das Geld reicht vorne und hinten nicht zum Leben. Also zieht er wieder zurück zu seinen Eltern. Welts Texte erinnern an die eines Jörg Schröder. Welt schreibt eins zu eins, ohne geringste Rücksicht auf andere oder gar sich selbst zu nehmen. Peggy Sue hat er an zwanzig Nachmittagen geschrieben, verteilt über sechs Wochen. Kunstvolle Romane wollte er sicher nicht verfassen, aber herausgekommen ist sie dann eben doch, eine ... authentische Kunst, um das inflationäre Wort einmal zu gebrauchen (Stefan Geyer). Auch wenn Welt zusehends vom Hölzken auf Stöcksken kommt, geschwätzig wirkt seine Prosa nie. Ebenso schnell und direkt wie hier aus einem rastlosen Leben erzählt wird, genauso schnell und direkt wird man von diesem Steam of Unconsciousness, so Welt über seinen Schreibstil, gepackt. Diese Atemlosigkeit steigert sich unaufhörlich, denn diese Texte sind auch, neben aller Komik, eine bedrückende Reise in den Wahnsinn. Was würden Sie von sich denken, wenn Sie genau wüßten, was Sie vor zehn Jahren und drei Tagen so gemacht, wen Sie getroffen haben? Welt weiß es immer, auch ohne Notizbücher. Im zweiten Roman tauchen dann die ersten konkreten Symptome einer Erkrankung auf: Welt fühlt sich beobachtet und verfolgt. Als er sein Studium pro forma wieder aufnimmt, beginnt er Vorlesungen zu stören. Das steigert sich unaufhörlich. Welt vollzieht die heroische Tat der Zerlegung eines Tschibo-Ladens. Er verfolgt den ZEIT-Kritiker Benjamin Henrichs, bietet ihm eine Kroll-Oper für Stalin-Orgeln an und legt sich ...in das Bett, in dem sich Benjamin Henrichs immer einen runterholte, wenn er Bernhard Minetti im Schauspielhaus erlebt hatte. Er packt eine Ausgabe der WAZ in das Eisfach des Kühlschranks, damit er sie als gefrorene Waffe benützen kann. Soll er Altkanzler Helmut Schmidt das Blaue Album der Beatles auf den Kopf hauen? Nahe genug dran ist er jedenfalls, Brecht sein Leben als Buch hat er zur Sicherheit ja auch noch dabei. Lieber nicht. Dann hält er sich für J. R. Ewing, seine Mutter für Marilyn Monroe und seinen Vater für Herbert Wehner. Er wird in die Psychiatrie eingewiesen und als ungeheilt entlassen, Diagnose: Depression in Verbindung mit Schizophrenie. Das war 1983. Seitdem muß er Lithium nehmen. Seit den neunziger Jahren arbeitet Welt als Nachtportier am Bochumer Schauspielhaus. 2002 erhielt er ein Stipendium der Herrmann-Lenz-Stiftung und kürzlich ein Arbeitsstipendium des Landes NRW. Welt wird weiterschreiben. Und er macht sich ab und an zu Lesungen auf. Den Ruhrpott wird er Ende Januar verlassen, um am Abend des 25. Januar in der Frankfurter Gaststätte Klabunt (das ist die mit der schönsten Wirtin, dem freundlichsten Wirt, der besten jungen Frankfurter Küche und den ausgefallensten Schnäpsen), auf der Bergerstraße 228, zu lesen. Spät, aber hoffentlich nicht zu spät startet Wolfgang Welt noch einmal durch. Gemächlicher. Viele Leser wünscht man ihm ohnehin. Aber bitte zu Lebzeiten.&lt;br /&gt;
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Wolfgang Welt, Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe, Drei Romane, Suhrkamp Taschenbuch 3776, 2006, 489 Seiten, 15 &#8364;</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-12T12:58:00Z</dc:date>
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