<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://geyst.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://geyst.twoday.net/">
    <title>Frankfurt Berlin : Kommentare</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Geyst</dc:publisher>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:date>2010-08-03T16:22:47Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/Geyst/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6452835/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6424411/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6403110/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6386704/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6381811/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6362084/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6352312/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6342497/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6343912/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6342497/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6342169/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6332127/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6325170/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6325170/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6321441/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6317523/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6311448/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6309320/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6308109/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6306867/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6306867/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6305485/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6301959/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6303907/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6301959/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6301959/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6292275/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6202089/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6202089/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://geyst.twoday.net/stories/6139573/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Geyst/images/icon.jpg">
    <title>Frankfurt Berlin</title>
    <url>http://static.twoday.net/Geyst/images/icon.jpg</url>
    <link>http://geyst.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6452835/">
    <title>Ich bin umgezogen.</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6452835/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://geyst.wordpress.com/&quot;&gt;http://geyst.wordpress.com/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-03T16:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6424411/">
    <title>Teil 15</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6424411/</link>
    <description>13.07.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Wochen! Nicht schlecht.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-07-13T16:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6403110/">
    <title>Teil 14</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6403110/</link>
    <description>29.06.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste auf den Kalender an der Wand schauen, er sagte mir, dass ich heute seit zehn Wochen nicht mehr rauche. Mittlerweile ist es sehr selbstverständlich, dass ich den Zigaretten entsage. Nach den kleinen Rückfällen in Madrid gab es auch keine weiteren. Auch eine emotional sehr schwierige Situation vor einigen Tagen habe ich gut ohne Zigaretten überstanden. Früher hätte ich an einem solchen Abend mindestens eine Schachtel geraucht. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es immer wieder Stunden, in denen eine Zigarette aus atmosphärischen Gründen sehr gut passen würde, eine Genusszigarette. Freund Uli, er raucht schon seit Dezember nicht mehr, schwärmte letztens davon, vielleicht Genussraucher sein zu können. Ich kenne Leute, denen das gelingt. Ich gehöre nicht dazu.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-29T10:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6386704/">
    <title>Fan-Plunder</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6386704/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;145&quot; alt=&quot;WM01&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/WM01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Aufhören!, schreit der aktuelle Spiegel die Kanzlerin und den Außenminister an. Er tut dies, in seltener Einmütigkeit mit der TAZ, Bild, FAZ u.s.w. Es heißt, nur noch ein Wunder könne die Regierung retten, das Wunder von Südafrika. Manch einer führt wieder das Wort vom Sommermärchen im Mund, nach einem einzigen, zugegebenermaßen, sehr guten Spiel gegen eine allerdings schwache Mannschaft.&lt;br /&gt;
Aufhören! möchte man auch der einen oder anderen Fußballmannschaft da unten am Kap zurufen. Es ist oft nur schwer erträglich, wie bei dieser WM rumgekickt wird. Ich schau mir das alles dennoch an, denn ich mag Fußball. Was allerdings der mühevolle Sieg Brasiliens gegen die Nord-Koreaner mit Osama Bin Laden zu tun hat, bleibt ein Geheimnis von T-Online. &lt;br /&gt;
Wie gesagt, ich mag Fußball, dennoch bin ich froh, wenn diese WM endlich vorbei ist. Es ist nicht auszuhalten, nicht nur diese teilweise unsäglichen Spiele, sondern auch das Geschrei, das seit Monaten aus allen Medien schallt. Für jeden Blödsinn wird mit Fußball geworben, Katzenfutter, Autos, Gummibärchen, Bratwürste, Autoscheibenreparaturbetriebe und jede Menge anderes Zeug. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;WM03&quot; width=&quot;301&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/WM03.jpg&quot; /&gt;Der Abflug der Mannschaft nach Süd-Afrika im A 380 ist die Topmeldung der Abendnachrichten und über nichts wird sich mehr erbost, als über eine billige Plastiktröte. Das Gerede über das Spielzeug ist mittlerweile schwerer zu ertragen, als der Krach, den das Ding in der Lage ist, zu erzeugen. Und, mit Verlaub, Fangesänge sind nicht per se ein Ohrenschmaus, die Texte oft schon gar nicht. Wir sollten dankbar sein für die Vuvuzela.&lt;br /&gt;
Recht infantil scheint es auch, wenn sich erwachsene Menschen Fähnchen auf die Backe malen, Trikots anziehen, lustige Hüte oder bunte Perücken aufsetzen und in der Kneipe, beim gemeinsamen Fußballgucken, aufstehen, wenn die Nationalhymne erklingt. Ich hänge mir kein Fähnchen ans Fahrrad. Aber, so ganz konnte ich mich dem kollektiven Wahn doch nicht entziehen. Wenn alle Flagge zeigen, wollte ich nicht außen vor stehen und stellte ebenfalls eine kleine Fahne auf die Fensterbank, die Fahne von Grönland. Eine andere besitze ich nicht. &lt;br /&gt;
In Grönland wird auch Fußball gespielt, ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Es gibt dort eine Liga und eine Nationalmannschaft, der Deutsche Sepp Piontek war einst ihr Trainer. Das Land ist nicht in der FIFA da es ein Teil Dänemarks ist, weitgehende Autonomie hin oder her. Aber das nur nebenbei.&lt;br /&gt;
Football For Hope  Builds A Better Future ist hin und wieder zwischen Adidas und McDonalds auf den Werbebannern der WM-Stadien zu lesen. Diese bessere Zukunft sieht dann beispielsweise so aus, wie nach dem Spiel Deutschland vs. Australien. Hunderte von Ordnern demonstrierten nach dem Spiel, weil ihnen nur ein Bruchteil der zugesagten Entlohnung ausbezahlt wurde. Die Polizei ging mit Tränengas und Gummigeschossen auf die Demonstranten los. Was die FIFA dazu sagt, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
Gestern fand ich einen Luftpostbrief im Briefkasten, von Hand frankiert. Er stammt aus Durban, South Africa. Die Schulleiterin der Deutschen Schule dort, Frau Ruth Böhmer, bittet mich mit persönlicher Anrede und in freundlichen Worten um eine Spende für die Schule, deren Betrieb sonst gefährdet scheint, selbstverständlich steuerabzugsfähig. Es sind einige Fotos beigelegt, die den Alltag der Schule zeigen. Alles sehr idyllisch dort in Durban. Das Schulgebäude sieht aus wie eine hochwertige Ferienanlage. Auf anderen Bildern sieht man, hauptsächlich weiße, Kinder beim gemeinsamen Essen, Spielen und Lernen. Hartz IV Familien, denen jetzt das Elterngeld gestrichen werden soll, wären sehr glücklich über derartige Lern- und Spielbedingungen für ihre Kinder. Frau Böhmer bittet mich, den beigefügten Überweisungsbeleg möglichst heute noch auszufüllen und zur Bank zu bringen. Der Beleg weist eine Fördergemeinschaft für kulturelle Arbeit und Bildung im Ausland in Herzogenaurach als Empfänger aus. Im Netz ist über diese Fördergemeinschaft außer einem schlichten Telefonbucheintrag, nichts zu finden, keine Website, keine Satzung, kein Vorstand, nichts. &lt;br /&gt;
Woher die Deutsche Schule Durban meine Anschrift hat, weiß ich nicht. Aber weshalb dieser Brief ausgerechnet jetzt kommt, ist einleuchtend.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;WM04&quot; width=&quot;302&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/WM04.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg einer jungen Frau aus Hannover bei einem Sangeswettstreit würde ein eventueller Titelgewinn der Fußballer die Deutschen wahrscheinlich völlig ausrasten lassen und Merkel und Westerwelle hätten ihren Spaß. Deshalb, liebe Nationalmannschaft, scheidet doch am besten noch in der Vorrunde aus. Damit würdet Ihr dem Land mehr dienen als mit einem möglichen Titelgewinn.&lt;br /&gt;
Und jetzt geh ich Fußball gucken, in Zivil.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-18T10:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6381811/">
    <title>Teil 13</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6381811/</link>
    <description>15.06.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute vor zwei Monaten hat mein Experiment des Nichtrauchens begonnen. Das ist nicht schlecht. Bis auf die kleinen Ausrutscher vor drei Wochen in Madrid bin ich auch tatsächlich rauchfrei geblieben. Ich würde mich jetzt aber nicht als Nichtraucher bezeichnen, ich bin ein Raucher, der zur Zeit halt nicht raucht.&lt;br /&gt;
Es gibt schon Situationen, in denen ich gerne eine rauchen würde. Es sind dies Situationen, in denen es atmosphärisch gut passen würde, eine Zigarette zu rauchen. Das ist kein körperliches Verlangen und das ist ja ein gutes Zeichen.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-15T08:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6362084/">
    <title>Teil 12</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6362084/</link>
    <description>01.06.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Wochen sind es mittlerweile und es gibt aus der letzten Woche nichts besonderes zu berichten. Meine kleinen Sünden in Madrid blieben das, was sie waren  einmalige Ausrutscher, die mich im Alltag nicht wieder in Versuchung gebracht haben. Alles gut also. Meine Laufdistanzen werden langsam auch wieder länger.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-01T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6352312/">
    <title>Teil 11</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6352312/</link>
    <description>25.05.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es fünf Wochen ohne Nikotin. Mein Freund Joe aus Stuttgart sagte, als er aufhörte zu rauchen, hätte er in den ersten drei Monaten die Tage gezählt, danach nur noch die Monate. Mittlerweile zählt er nur noch nach Jahren. Ich zähle die Wochen, fünf halt. &lt;br /&gt;
Aber, ich muß ein wenig schummeln um auf fünf rauchfreie Wochen zu kommen. Der kleine Ausflug mit S. nach Madrid hat mir ein paar kleine Rückfälle beschert. Ich hatte es geahnt. Madrid ist eine Raucherstadt, Spanien wahrscheinlich ein Raucherland. Deshalb ließ sich das EU Rauchverbot dort auch nicht durchsetzen. In den meisten Bars, und davon gibt es viele, darf mittlerweile wieder geraucht werden. In anderen nicht. Es ist eine freiwillige Entscheidung, muß nur angezeigt sein.&lt;br /&gt;
Wir waren nur in Raucherbars, wenn wir nicht ohnehin draußen saßen. S. raucht halt gerne und ich habe sie darum beneidet. In einer wundervollen Bar zu sitzen, einen gut gemixten Caipirinha zu trinken und dazu genussvoll eine Zigarette zu rauchen. Wie gerne hätte ich das auch getan. Es war eine Frage der Atmosphäre, nicht des Verlangens. Statt dessen habe ich hin und wieder an S´s Zigaretten gezogen. Nicht dass es geschmeckt hätte, aber ich hatte für drei Züge die passende Geste für die Bar. Das war toll! &lt;br /&gt;
Also, ich habe keine ganze Zigarette am Stück geraucht. Nur hin und wieder an einer gezogen, zweidrei Züge, mehr nicht. Vielleicht kam ich so in den vier Tagen auf zwei Zigaretten. Ich bereue es nicht und hier gibt es diese Bars nicht. Ich habe also kein Verlangen nach einer Zigarette.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-25T21:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6342497/#6347249">
    <title>Dessous les paves, c&apos;est la plage</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6342497/#6347249</link>
    <description>Feiner Text, des nächtens auf dem Weg ins Klabunt habe ich auch einen Moment staunend davor verharrt, und gedacht, das mußt Du dem halbamtlichen Stadtteilsoziologen erzählen, aber vermutlich hat er&apos;s eh schon schon für die Ewigkeit festgehalten. &lt;br /&gt;
Du hättest diese Street Art aber sofort sichern sollen und Dich mit Gerhard Richter (&quot;Das ist ein Skandal. Die nehmen einen Performer, dabei haben wir Tausende Künstler&quot;) kurzschließen sollen, um den deutschen Pavillon bei der Kunstbiennale 2011 in Venedig zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß M.</description>
    <dc:creator>Highway61</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Highway61</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-21T17:09:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6343912/">
    <title>Otto de Kat - Julia</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6343912/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;332&quot; alt=&quot;juliacover&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/juliacover.jpg&quot; /&gt;An einem Sommernachmittag des Jahres 1981 entdeckt der Chauffeur und Mädchen für Alles van Dijk die Leiche seines Chefs, des Fabrikanten Christiaan Dudok, in dessen Arbeitszimmer. Es gibt keine Anzeichen für ein Fremdverschulden und der herbei gerufene Hausarzt diagnostiziert Selbstmord durch eine Melange aus Haferbrei und Tabletten.&lt;br /&gt;
Ein Abschiedsbrief ist nirgends zu finden. Einzig auf dem Schreibtisch liegt ein Exemplar des Lübecker General-Anzeiger vom 2. April 1942. Darin ist ein Frauenname markiert, Julia Bender.&lt;br /&gt;
Erzählt wird die Geschichte aus der Rückschau des Selbstmörders während dessen letzter Stunden. Er zieht eine Lebensbilanz, eine Bilanz, die vor allem von einer Person bestimmt wird, Julia Bender.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 absolviert Chris Dudok ein Praktikum bei den Lubecawerken, einer Lübecker Maschinenbaufabrik des Fabrikanten Knollenberg. Dudok soll, widerwillig, die heimische Maschinenbaufabrik seines Vaters in Amsterdam übernehmen. Er beschäftigt sich jedoch lieber mit Literatur und Philosophie, als sich Konstruktionszeichnungen zu widmen.&lt;br /&gt;
Die Ingenieurin Julia Bender ist die Assistentin Knollenbergs, dort lernen sie sich kennen. Er verliebt sich in die Ingenieurin. Bei einem ersten gemeinsamen Abendessen gibt sich Julia als Gegnerin des Naziregimes zu erkennen. &lt;i&gt;Glaub ihnen nichts. Alles Geschriebene ist erlogen.&lt;/i&gt; (S. 26)&lt;br /&gt;
Julias geliebter Bruder ist Schauspieler. Nach einer Vorstellung in Lübeck, einem Einpersonenstück, verweigert der Darsteller, Andreas Bender, den anwesenden örtlichen Nazigrößen den Gruß. Daraufhin wird er interniert und Julia gerät ins Visier der Nazis.&lt;br /&gt;
Auf Druck der Gestapo entlässt Knollenberg Julia am nächsten Tag. Dudok soll persönlich das Kündigungsschreiben überbringen. Er bietet Julia an bei ihm unterzutauchen. Sie erleben ihre einzige gemeinsame Nacht, es ist der 9. Nov. 1938, die sog. Kristallnacht.&lt;br /&gt;
Julia fleht Dudok an, Deutschland zu verlassen. Er will sie mitnehmen nach Holland, sie lehnt ab, verspricht aber, im nachzufolgen, irgendwann. &lt;i&gt;Versprich mir ,dass du noch heute abreist, du bringst mich in Gefahr, wenn du bleibst. &lt;/i&gt;(S. 59) Dudok reist ab, Julia bleibt zurück.&lt;br /&gt;
Das ist der Bruch, der Verrat, an dem Dudok zerbricht. Von diesem Moment an führt er ein falsches Leben.&lt;br /&gt;
Er übernimmt die Maschinenfabrik seines kranken Vaters, heiratet, ein Jahr nach seiner Rückkehr aus Lübeck, die Frau, die ihn mit großer Geduld umgarnt, und die er nie wirklich geliebt hat. &lt;i&gt;Er hatte sie geliebt, ja. Von Zeit zu Zeit. Aus Rücksicht, aus Gewohnheit, aus Hilflosigkeit.&lt;/i&gt; (S. 31) Seine Bedingung für die Hochzeit war, dass die Ehe kinderlos bleiben sollte. Diese Welt wollte er niemandem zumuten. Niemals. (S. 73)&lt;br /&gt;
Julia bleibt Dudoks Geheimnis. Er redet mit niemandem über sie, auch nicht mit seiner Frau.&lt;br /&gt;
In den 60ger Jahren reist Dudok erstmals seit seinem Abschied von Julia, seinem Verrat, wieder nach Deutschland. Er besucht, als mittlerweile erfolgreicher Unternehmer, eine Messe in Frankfurt am Main. Julia ist allgegenwärtig. &lt;i&gt;Wie befreit man sich von den glücklichsten Monaten seines Lebens? Wie schüttelt man Erinnerungen an Ereignisse ab, die das Leben in ein andere Richtung gezwungen haben, an einen Abschied, der einem die Seele geraubt hat? Wie?&lt;/i&gt; (S. 130) Auf dieser Messe begegnet ihm Knollenberg, der bis Julias Tod Kontakt mit ihr hatte. Sie verabreden sich für den Abend. Erst jetzt erhält Dudok Gewissheit über Julias Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julia ist ein berührender, sehr intensiver Roman. Ähnlich wie de Kats bereits auf Deutsch erschienenen Bücher Mann in der Ferne (2003) und Sehnsucht nach Kapstadt (2006) erzählt Otto de Kat eine Geschichte vom Abschied, von Einsamkeit und Schuld. Julia erzählt aber vor allem die Geschichte einer Liebe, einer verlorenen Liebe, die aufgrund der politischen Lage keine Chance hatte, gelebt zu werden.&lt;br /&gt;
Otto de Kat ist vor allem ein großer Stilist. Kein Wort ist zuviel in Julia, keines zuwenig. Mit seiner stilistischen Meisterschaft gelingt es de Kat, die Fallstricke des Kitsches zu umgehen, die in dieser Geschichte durchaus lauern. Stefan Geyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto de Kat, Julia, Insel Verlag 978-3-458-17465-3 &#8364; 19,80</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Gelesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-19T10:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6342497/">
    <title>Die Kunst der Straße</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6342497/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;188&quot; alt=&quot;FFM-B-08&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/FFM-B-08.jpg&quot; /&gt;Die fest montierten, grünen Metallstühle auf dem Bornheimer Fünffingerplätzchen sind in der Regel von Männern unbestimmten Alters belegt, die alkoholische Getränke aus dem nahegelegenen Discountmarkt konsumieren. Eindeutige Hinterlassenschaften zeugen von diesem Tun; leere Flaschen, Chipstüten, Zigarettenschachteln liegen verstreut auf dem Pflaster und den Stühlen. Das ist nicht schön, aber normal. An anderen Plätzen in anderen Orten ist das ebenso. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;188&quot; alt=&quot;FFM-B-01&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/FFM-B-01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war es auch am letzten Samstagabend. Herr K. und ich kamen auf dem Weg vom Irish Pub, in dem wir das  Pokalfinale gesehen hatten, zum Klabunt am Fünffingerplätzchen vorbei. Es war kalt wie im Mai und zwei Männer saßen nebeneinander auf den Stühlen, jeder mit einer Bierdose in der Hand. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;188&quot; alt=&quot;FFM-B-02&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/FFM-B-02.jpg&quot; /&gt;Alles wie immer also. Und doch war es ganz anders als sonst. &lt;br /&gt;
Ein Teppich von IKEA - ich habe den gleichen - lag auf dem Pflaster ausgebreitet, darauf verteilt allerlei Unrat. Alles wirkte arrangiert. Das war kein Zufall, das war gewollt, das war Kunst. Ich fragte die Männer, wer das gemacht hätte. &lt;br /&gt;
Das war ich, sagte der, der links saß. Der andere schwieg.  &lt;br /&gt;
Ob ich die Installation fotografieren und eventuell im Internet veröffentlichen dürfe, war meine nächste Frage. Der Mann war einverstanden und sichtlich erfreut über die Aufmerksamkeit. Es hätte schon jemand anderes fotografiert. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;333&quot; alt=&quot;FFM-B-05&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/FFM-B-05.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Den Teppich hätte er gefunden, ebenso das Brot, die gut erhaltenen Damenschuhe und die neuwertigen, weißen Turnschuhe. Es fanden sich ferner einige ortsübliche Dinge auf dem Teppich, leere Flaschen, Zigarettenschachteln und Werbebroschüren. &lt;br /&gt;
Ich war begeistert von der unerwarteten Kreativität an diesem Ort des Alkohols und des Mülls und knipste aus allen Perspektiven. Der Künstler legte Wert darauf, dass ich unbedingt die schwarzen Damenschuhe fotografieren solle, sie seien doch so schön. Herr K. machte den Eindruck, als hielte er mich für nicht ganz dicht. &lt;br /&gt;
Als ich meine Fotos gemacht hatte, verriet mir der Künstler noch seinen Namen und seine Adresse. Er hätte auch eine Website, wisse aber nicht mehr, wie sie heißt. Bevor ich mich verabschiedete, fragte ich noch, ob ich etwas spenden dürfe. Ich durfte und kramte mein Kleingeld zusammen, es müssen 4 bis 5 Euro gewesen sein. Für die Kunst, sagte ich, als ich ihm das Geld in die Hand drückte. Hans-Peter Kreis, so sein Name, freute und bedankte sich. Später dachte ich, ich hätte ihm auch ruhig zehn Euro spenden können. &lt;br /&gt;
Im Klabunt nervte ich Herrn K. mit meinen Fotos und meiner Euphorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Nachhauseweg kam ich wieder am Platz vorbei. Die Männer waren weg, die Kunst noch da. Noch in der Nacht suchte ich im Internet nach Hans-Peter Kreis, konnte ihn aber leider nicht finden. Eine Website schon gar nicht.&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;188&quot; alt=&quot;FFM-B-06&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/FFM-B-06.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag war das Werk allerdings schon sehr verändert. Die Schuhe fehlten, was verständlich war. Das Brot war noch da, nur zwei Tauben machten sich daran zu schaffen. Sie trippelten respektvoll vom Teppich, als ich mich näherte um zu fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;333&quot; alt=&quot;FFM-B-07&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/FFM-B-07.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Tag später erinnerte nur mehr der Teppich an das Werk. Er lag zusammengefaltet unter einem Mülleimer. Auf dem Platz saßen wieder Männer und tranken Bier. Alles war wie immer.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Frankfurt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-18T11:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6342169/">
    <title>Teil 10</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6342169/</link>
    <description>18.0510&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vier Wochen, vier Wochen ohne Rückfall, vier Wochen ohne Zigaretten. Immer wieder gab es, auch in der letzten Woche, ein Verlangen nach einer Zigarette. Aber es hielt sich in Grenzen, war nicht so dringend. Nicht, dass ich gedacht hätte, ich muß jetzt unbedingt rauchen, sonst sterbe ich. Diese Anfälle waren mit meinem Mantra und ein bisschen Willen gut in den Griff zu bekommen. &lt;br /&gt;
Ich muß allerdings mehr und öfter laufen.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-18T07:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6332127/">
    <title>Teil 9</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6332127/</link>
    <description>10.05.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte harte Tage hinter mir. Teilweise war das Verlangen nach einer Kippe übermächtig. Am Freitag, beim Suhrkamp Stammtisch, hatte ich die Kippe schon in der Hand. Ich hätte sie auch angezündet, aber Erkan, selbst Raucher, hat sie mir wieder weggenommen. Dafür war ich dankbar. Danach war`s auch wieder gut. &lt;br /&gt;
Gestern bei einer Frühschoppenlesung beim Obsthof  Schneider trank man schon zur Mittagszeit Apfelwein. Alle, fast alle, vor allem die Autoren, rauchten. Ich beneidete sie, hätte auch gerne, bin aber wieder stark geblieben. Das ist für das Wohlbefinden und die Selbstachtung sehr bedeutend. &lt;br /&gt;
S., die Raucherin, ist stolz auf mich. Tja. Mit ihr droht bald wieder Gefahr, wenn wir bald zusammen für einige Tage nach Madrid fliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.05.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es immerhin schon drei Wochen. Es wird ja gesagt, nach drei Wochen sei der Nikotinentzug erledigt. Ob das so ist, keine Ahnung. Das Verlangen ist auf jeden Fall nicht erledigt, aber bis jetzt bin ich standhaft geblieben.&lt;br /&gt;
Ich esse mehr, nehme zu. Der Bauch wächst, aber das ist dann hat so. Muß öfter laufen.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-11T09:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6325170/#6331774">
    <title>ja, dieser mai aber auch, der nimmt wunder ... ohne sie zu geben:-)</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6325170/#6331774</link>
    <description>ja, dieser mai aber auch, der nimmt wunder ... ohne sie zu geben:-)</description>
    <dc:creator>wasserfrau</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 wasserfrau</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-10T23:21:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6325170/">
    <title>Der Mai</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6325170/</link>
    <description>Mützen sieht man allenthalben&lt;br /&gt;
Schirme, Mäntel ebenso&lt;br /&gt;
Pfützen spiegeln graue Wände&lt;br /&gt;
Kurze Röcke nirgendwo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berge sind von Schnee befallen&lt;br /&gt;
Straßen strahlen anthrazit&lt;br /&gt;
Winde lassen Blätter regnen&lt;br /&gt;
Die Sonne hinter Wolken flieht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstummte Masken schleichen&lt;br /&gt;
Gramgebeugt ohne ein Gesicht&lt;br /&gt;
Der Mai ist bald vorüber&lt;br /&gt;
Der Winter jedoch nicht</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-06T12:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6321441/">
    <title>Teil 8</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6321441/</link>
    <description>28.04.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern war`s hart. Die Groebner Veranstaltung war vorbei, man saß noch am Stammtisch und alle rauchten, außer mir. Ich hatte viel, zu viel, Apfelwein getrunken und hätte zu gerne eine geraucht. Trotzdem nicht schwach geworden. Puh... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.05.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Tage verliefen normal, so normal wie ein Tag halt sein kann, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Latenter Wunsch nach einer Zigarette, vor allem abends, wenn es Alkohol gibt. Aber ich bin noch standhaft, das Mantra funktioniert. Und am Morgen ist es immer ein gutes Gefühl, mit dem Wissen aufzuwachen, standhaft geblieben zu sein.&lt;br /&gt;
Immer wieder Gedanken an andere, ehemals passionierte Raucher, die mittlerweile auch entsagen. Kollege Uli, seit 5 ½ Monaten ohne Zigarette, der Journalist Bauer, ehemals Kampfraucher, seit drei Jahren rauch- und alkoholfrei. Der Verleger Bittermann, der sogar ein Raucherverherrlichungsbuch im Programm hat. Beim letzten Treffen vor einigen Wochen war er ebenfalls rauchfrei. Ebenso wie seine Freundin, die Journalistin Martini. Was die können, kann ich auch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
04.05.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich bereits zwei rauchfreie Wochen hinter mir. Natürlich gab es immer wieder Situationen, in denen ich gerne eine geraucht hätte. Vor allem abends, wenn Alkohol im Spiel ist Aber bislang gelang es mir immer wieder, zu widerstehen. Mein Antiraucher-Mantra war da immer hilfreich. Das Nikotinmundstück nutze ich gar nicht mehr. Ich habe insg. 9 Kapseln verbraucht, also etwas mehr als eine vorgeschlagene Tagesration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist jetzt besser?&lt;br /&gt;
-	alles schmeckt besser&lt;br /&gt;
-	ich huste nicht mehr&lt;br /&gt;
-	die Wohnung stinkt nicht mehr&lt;br /&gt;
-	ich spare Geld&lt;br /&gt;
-	ich laufe (jogge) besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist schlechter?&lt;br /&gt;
-	manchmal fehlt mir der Genuß des Rauchens&lt;br /&gt;
-	ich schlafe unruhig</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-04T10:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6317523/">
    <title>Ist das noch Popmusik  Clogs, The Creatures in the Garden of Lady Walton</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6317523/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Clogs_&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Geyst/images/Clogs_.jpg&quot; /&gt;Niemals hätte ich von einer Brooklyner Band namens &lt;i&gt;Clogs&lt;/i&gt; gehört, wenn ich nicht ein Fan wäre, ein sehr großer Fan von Shara Worden, die als My Brightest Diamond firmiert. Ich tue das, was man als Fan so tut. Ich bin Abonnent ihres Newsletters, ich folge ihr auf Twitter, mir gefällt (bis vor kurzem durfte man einfach noch Fan sein) ihre Facebookseite, ich fahre auch mal mitten in der Woche ein paar hundert Kilometer um sie live zu sehen und ich habe das Bestreben, jedes Stückchen Musik, das sie irgendwo veröffentlicht, zu besitzen, in welcher Form auch immer. Allerdings habe ich es mir versagt, ein T-Shirt am Mechandisingstand in der Schorndorfer Manufaktur zu kaufen. Das bereue ich mittlerweile. &lt;br /&gt;
Die Online-Aktivitäten von Shara Worden sind rar, sie konzentriert sich auf das Wesentliche, ihre Musik. Ein neues, eigenes Album ist derzeit noch nicht in Sicht. Statt dessen ist sie mit zahlreichen Gastauftritten beschäftigt, z. B. auf der letzten Platte von The Decemberists oder bei dem neuen Werk von David Byrne. &lt;br /&gt;
Jetzt also mit &lt;i&gt;Clogs&lt;/i&gt;, dem Kammerpop Projekt des The National Gitarristen Bryce Dessner. Shara Worden singt auf sechs der zehn Songs ihrer letzten Platte. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;The Creatures in the Garden of Lady Walton&lt;/i&gt; heißt das mittlerweile fünfte Album der Band. Es ist das erste mit Songs nach vier rein instrumentalen Alben. Verantwortlich für die Musik zeichnet die Geigerin der &lt;i&gt;Clogs&lt;/i&gt;, die Australierin &lt;i&gt;Padma Newsome&lt;/i&gt;. Neben Shara Worden wird die vierköpfige Band von einem Streichquartett sowie von Bryce Dessners Kollegen von The National, Matt Berninger, als auch von Sufjan Stevens unterstützt. Hier ist also ein Teil der Brooklyner Musikprominenz versammelt. Wahrscheinlich muß man in Brooklyn eine halbe Stunde telefonieren und am nächsten Tag treffen sich die Musiker, die man braucht, im Studio. Vieles vom dem, was aus Brooklyn kommt ist sehr ambitioniert, seien es Anthony and the Johnsons, The National, The Decemberists oder auch My Brightest Diamond. Dennoch, einen Brooklyn Style gibt es nicht. Hier werden die Stile gemischt, es gibt keinerlei Berührungsängste. Rock, Jazz, Folk, Klassik alles dient als Inspirationsquelle für Brooklyner Bands. So wundert es nicht, wenn die &lt;i&gt;Clogs&lt;/i&gt; auf ihrer MySpace Seite die Energie der Rockmusik, die Melodien der Folkmusik und die Finesse der Kammermusik als Inspirationsquellen genannt werden. Man könnte getrost noch Minimal Music hinzufügen. Als Einflüsse werden weiterhin u. a. John Cage, Steve Reich, Philipp Glas, Beethoven und Brahms genannt. Mir kam auch hin und wieder das Penguin Cafe Orchestra in den Sinn. &lt;br /&gt;
Gleich das erste Stück &lt;i&gt;Cocodrillo&lt;/i&gt; entführt uns in längst vergangene Welten. Das vielstimmige a capella Stück klingt wie ein Coral. Gefolgt von einem Instrumental &lt;i&gt;I&lt;/i&gt; &lt;i&gt;Used To Do&lt;/i&gt; bei dem eine E-Gitarre die Hauptstimme übernimmt und an Filmmusik erinnert. Dann folgt mit &lt;i&gt;On the Edge&lt;/i&gt; ein Track, bei dem Shara Wordens Qualitäten als gelernte Opernsängerin zu Tragen kommen. Es ist keine bessere Sängerin als Shara Worden für dieses Projekt denkbar. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;The Creatures in the Garden of Lady Walton&lt;/i&gt; ist ein ruhiges, sehr schönes, abwechslungsreiches, kammermusikalisches Album. Nicht für jeden Tag aber für manche blaue Stunde ist das der ideale Soundtrack. Und als Fan bin ich natürlich dankbar für diese Perle. Ob das nun Popmusik ist oder nicht, ist mir dann auch völlig egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/clogsmusic&quot;&gt;Clogs bei MySpace&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.clogsmusic.com/&quot;&gt;Clogs Website&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Hackensack</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-01T13:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6311448/">
    <title>Teil 7</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6311448/</link>
    <description>Seit einer Woche bin ich jetzt rauchfrei. Ein kleines bisschen stolz bin ich schon. Und erstaunt bin ich, erstaunt darüber, dass alles doch wesentlich harmloser war, als befürchtet. Die Attacken des Verlangens waren selten und nicht sehr ausgeprägt, ich konnte mich wehren und das Verlangen überwinden. Das Mantra war hilfreich und die Nicorette auch, obwohl ich das Mundstück kaum noch benutze. Gestern gings ganz ohne, obwohl ich abends bei einer Geburtstagsparty war. Es wurde gut und viel gegessen, guter Wein getrunken, später auch Kaffee und Schnaps. Alles Gelegenheiten, bei denen ich noch vor einer Woche jede Menge Zigaretten geraucht hätte. Auch gestern hätte ich gerne geraucht, es ging aber auch ohne. &lt;br /&gt;
Ein kleines Fazit nach einer Woche: ich esse mehr und alles schmeckt besser, ich habe wieder angefangen, intensiver zu laufen. Ich werde früher müde und schlafe gut. Die Wohnung stinkt nicht mehr nach Qualm. Ich habe Geld gespart. Ich fühle mich in jeder Hinsicht besser.&lt;br /&gt;
Aber ich weiß auch, dass ich noch längst nicht übern Berg bin, die Versuchungen sind mannigfaltig. Die größte Gefahr ist vielleicht eine zu große Sicherheit, d. h. irgendwann zu sagen, ich habs geschafft, dann kann ich auch mal eine rauchen. Das darf nicht passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde jetzt, nach einer Woche, mit dem täglichen Protokoll aufhören. Hin und wieder melde ich mich, um über den Verlauf der Entwöhnung zu berichten, aber nicht mehr täglich.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-27T12:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6309320/">
    <title>Teil 6</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6309320/</link>
    <description>Das war ein entspannter Sonntag. Der Lauf war sehr anstrengend, was aber nichts mit  Rauchen oder Nichtrauchen zu tun hatte. Ich bin einfach noch nicht wieder in Form. Das kommt aber wieder. &lt;br /&gt;
Das Verlangen nach einer Zigarette hielt sich in Grenzen. &lt;br /&gt;
Ich habe ja immer nur in der Küche geraucht. Auch Gäste mußten sich daran halten. Dennoch ist der Rauch in jedes Zimmer gezogen. Es hat oft gestunken. Das ist jetzt auch vorbei. &lt;br /&gt;
Natürlich habe ich öfter Hunger, ich esse auch mehr, vermeide aber Schokolade und Co. Statt dessen viel Obst. Ich hoffe, so die Gewichtszunahme in Grenzen halten zu können. Ach ja, meine Verdauung funktioniert noch sehr gut.&lt;br /&gt;
Abends bin ich müde und schaffe es kaum noch, ein paar Seiten zu lesen. Das war früher anders. Egal wie spät es war, ich habe immer noch einige Seiten gelesen. Aber ich schlafe gut und fühle mich viel besser.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-26T10:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6308109/">
    <title>Teil 5</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6308109/</link>
    <description>Gestern war es hart, zu ersten Mal. Abends fand die lange Nacht der Museen statt. Es war schönes Wetter, die Stimmung war toll und ein paar schöne Ausstellungen habe ich auch gesehen. S. konnte sich leider nicht aufraffen, aber die Rauchversuchung begegnete mir in anderen Freunden. Reden, Bier trinken, weiterziehen um sich später am selben Ort wieder zu treffen. Der Ort war ein Bierstand meines Stammlokals. Alles überzeugte Raucher dort. Mir wurden Biere spendiert. Wie gerne hätte ich eine geraucht. Aber ich habe widerstanden. Es war hart und mein Mantra funktioniert unter Alkoholeinfluss nicht so gut. &lt;br /&gt;
Aber ich bin mit einem guten Gefühl aufgewacht, ich bin stark geblieben. &lt;br /&gt;
Interessant ist, dass ich nach dem Frühstück überhaupt nicht mehr ans Rauchen denke. Noch vor einer Woche konnte ich es kaum erwarten, endlich die erste Zigarette zu rauchen. Obwohl die mich jedes Mal um Stunden zurückgeworfen hat.  &lt;br /&gt;
So, und gleich drehe ich wieder ein paar Runden im Park.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-25T12:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6306867/#6306873">
    <title>Gratuliere!</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6306867/#6306873</link>
    <description>Gratuliere!</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-24T09:16:36Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6306867/">
    <title>Teil 4</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6306867/</link>
    <description>Den Abend in der spanischen Raucherstube habe ich gut überstanden. S. hat den Aschenbecher vollgequalmt, an den Nebentischen wurde ebenfalls überall geraucht. Ich habe ein paar mal an meinem Nikotinmundstück genuckelt und alles war gut. Auch den Absacker im Stammlokal, in dem um diese Zeit auch immer geraucht wird, habe ich gut, und ohne Schwäche, zu mir genommen. Alles prima soweit. Bin selbst überrascht. &lt;br /&gt;
Und ich war gestern wieder laufen, 12 langsame Kilometer. Laufen und Rauchen verträgt sich nicht. Ich muß wieder dahin kommen, wo ich letztes Jahr im Sommer schon mal war, bei 30  50 km in der Woche. Das hilft auch, die drohende Gewichtszunahme in Grenzen zu halten.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-24T09:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6305485/">
    <title>Teil 3</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6305485/</link>
    <description>Ich habe besser geschlafen als die letzten beiden Tage. Bin nicht zu früh aufgewacht.&lt;br /&gt;
Morgens huste ich fast nicht mehr. Ein schneller Erfolg. &lt;br /&gt;
Gestern war ein Tag gespannter Aufmerksamkeit und Aktivität. Fühle mich fast schon hyperaktiv. Am Abend Bier trinken. Alkohol schlägt deutlich heftiger und schneller an. Erfreulicherweise gab es auch gestern nicht das drängende Bedürfnis nach einer Zigarette. Bin mit Nicorette gut durch den Tag gekommen.&lt;br /&gt;
Heute Abend wartet allerdings eine große Herausforderung und Versuchung auf mich. S. und ich gehen ins Kino. Diese freitäglichen Kinobesuche haben eine gewisse Tradition und laufen immer gleich ab. Am frühen Abend in ein, um diese Zeit noch leeres, Kino. Danach gehts zum Essen beim Spanier. S. ist eine begeisterte und überzeugte Raucherin. Wir gehen nicht wegen des Essens oder Trinkens zum Spanier, beides ist mittelmäßig, nein, wir gehen dort hin, weil er einen Raucherraum hat. Bei früheren Rauchentwöhnungsversuchen bin ich oft schwach geworden, wenn ich mit S. zusammen war. Mal sehen, wie ich den Abend überstehe.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-23T09:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6301959/#6304263">
    <title>Weiter im Text.</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6301959/#6304263</link>
    <description>Wer wissen will, wie es mir bei der Rauchentwöhnung geht und ob es mir gelingt, fürderhin der Zigarette zu entsagen, muß im entsprechenden Menüpunkt weiterlesen.&lt;br /&gt;
Die neuen Beiträge werden nicht mehr auf der Startseite angezeigt.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-22T14:55:47Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6303907/">
    <title>Teil 2</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6303907/</link>
    <description>Jetzt habe ich bereits zwei rauchfreie Tage hinter mir. Gestern war es nicht sehr spektakulär. Keine Spur von Euphorie, nirgends. Allerdings eine seltsame Aufmerksamkeit, nervöse Wachheit, ja, auch Gereiztheit. &lt;br /&gt;
Am Nachmittag hatte ich eine etwa 1 ½ - stündige Besprechung. Danach hätte ich sehr gerne eine geraucht. Mein Mantra musste dann seine Aufgabe erfüllen, was es auch tat. Autosuggestion hat geholfen. Beim Bier danach hingegen war, dank Rauchverbot, alles wie immer. Ich war ja schon als aktiver Raucher ein Freund des Rauchverbots.&lt;br /&gt;
Nach dem Bier, wieder zu hause, hatte ich allerdings den selbstverständlichen Impuls, zur Zigarette zu greifen. Ich musste mich zur Ordnung rufen Du rauchst nicht mehr! Statt dessen zog ich am Nicorettemundstück. Mit dem Rauchen aufzuhören gleicht einem Fulltimejob.&lt;br /&gt;
In der Nacht wurde ich nicht sehr früh müde, was aber auch an der neuen Nachbarin oben liegen könnte, die allabendlich mit Absätzen übers Parkett stiefelt. Es macht mich wahnsinnig, und ich werde bald etwas sagen müssen. Ich bin gegen 1 Uhr ins Bett gegangen und konnte nach kurzer Lektüre auch gut einschlafen. Allerdings war ich sehr früh wieder wach, es war noch dunkel. An Schlaf war nicht mehr zu denken.&lt;br /&gt;
Heute morgen dachte ich nach dem Frühstück erst gar nicht an die Nikotinkapsel. Ein gutes Zeichen. Und ich steckte 2 &#8364; in die leere Kaffeedose für zwei rauchfreie Tage. Man muß sich schließlich belohnen.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-22T11:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6301959/#6303456">
    <title>Was bin ich froh durch meine teilweise exzessiv rauchenden Eltern sehr früh eine...</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6301959/#6303456</link>
    <description>Was bin ich froh durch meine teilweise exzessiv rauchenden Eltern sehr früh eine ziemliche Aversion jeglichen Formen des Rauchens gegenüber entwickelt zu haben. Wenigstens das nicht, sage ich mir oft.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-22T08:38:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6301959/">
    <title>Erneuter Versuch, das Rauchen aufzugeben.</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6301959/</link>
    <description>Teil 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern war es wieder soweit. Am Vorabend hatte ich die Reste des Tabaks geraucht . Gestern morgen war dann keiner mehr da. Dafür stehen in der Ecke schon seit einigen Wochen eine Packung Nicorette Inhaler. Das ist ein Mundstück, in das eine nikotinhaltige Kapsel gesteckt wird. Diese Kapsel gibt angeblich 4 mg Nikotin ab. Bei meinem Zigarettenkonsum empfiehlt der Hersteller den Gebrauch von 6  8 Kapseln täglich. Das würde bedeuten, alle drei Tage eine Packung Nicorette zu kaufen. Zigaretten sind billiger, ich begnügte mich mit einer Kapsel. Es reicht, an einem Mundstück rumzukauen und die Illusion zu haben, es springe auch etwas Nikotin dabei raus. Tatsächlich schmeckt es so, als zöge man an einer kalten Pfeife. &lt;br /&gt;
Mein Verlangen nach einer Zigarette hielt sich in Grenzen und ich musste das Mantra, das ich mir zurechtgedichtet hatte, nicht einsetzen. Autosuggestion scheint mir wichtig beim Versuch, das Rauchen aufzugeben. Da kann so ein kleines Mantra sehr hilfreich sein. Es hat mir schon mal geholfen. Damals habe ich ein Jahr lang nicht geraucht.&lt;br /&gt;
Aber mir ging es total anders gestern, anders als an normalen Rauchertagen. Ich war aufgedreht, teilweise schon regelrecht euphorisiert, fühlte mich voller Energie und Tatendrang. Am Abend habe ich was gekocht und eine Flasche Wein geöffnet. Ich weiß aus Erfahrung, das alles besser und intensiver schmeckt, wenn man nicht raucht. Und ich hatte das Gefühl, es war schon gestern so.&lt;br /&gt;
Dann geschah etwas, was mir als Raucher nie passiert ist. Ich wurde um 22 Uhr müde, dabei hatte ich sehr lange geschlafen. Gegen 24 Uhr ging ich dann endlich ins Bett, viel früher als sonst, las noch lange und  konnte nicht einschlafen. Irgendwann ging`s dann doch, aber ich wurde in der Nacht wieder wach. Es war noch dunkel. Gegen morgen schlief ich wieder ein, träumte irgendwas und schlief  unruhig noch eine Weile.&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück heute morgen gönnte ich mir eine neue Kapsel Nicorette.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Versuch, das Rauchen aufzugeben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-21T12:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6292275/">
    <title>Meine Wecker</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6292275/</link>
    <description>Neulich war es wieder soweit, ich musste meine Wecker auf die bescheuerte sog. Sommerzeit umstellen. Ich besitze sechs Wecker, und keiner davon ist ein Funkwecker. Der einzige Funkwecker, den ich jemals besaß, war ein Geschenk meiner Mutter. Ich war damals froh eine Antwort auf die Frage, Was willst du denn zu Weihnachten?, gefunden zu haben. Meistens fiel mir zu dieser Frage keine Antwort ein, ich brauchte nie etwas, wenigsten nichts, was sich meine Mutter leisten könnte. Vielleicht einen Wecker, antwortete ich. einen Wecker, der mich sanft aus meinen Träumen holt.&lt;br /&gt;
Sie entschied sich dann für einen Funkwecker, der mich in ansteigenden, fünfminütigen Intervallen aus dem Bett holen sollte. Er hat nicht lange überlebt. Bereits am zweiten Tag flog er, beim Versuch, das lästige Gebimmel abzustellen, vom Nachttisch. Die Batterie fiel raus und der große Zeiger wurde so verbogen, dass er am kleinen hängen blieb.&lt;br /&gt;
Damit ereilte ihn das selbe Schicksal wie alle meine Wecker. Ich habe noch jeden vom Nachttisch geschmissen. Die meisten zeigten dann zwar immer noch die Zeit an, weckten aber nicht mehr. Das machte sie mir sympatisch, und ich habe sie nicht entsorgt, nur weil sie vom Wecker zur normalen Uhr mutierten. &lt;br /&gt;
Der Funkwecker war nicht der erste, den mir meine Mutter schenkte. Schon vor einigen Jahren beantwortete ich die Weihnachtsfrage mit Einen Wecker vielleicht. Wahrscheinlich hatte ich kurz vorher mal wieder einen unbrauchbar gemacht. Sie schenkte mir dann ein Monstrum im Retrodesign vom Kaffeeröster. Auch der flog nach einigen Tagen vom Nachttisch. Allerdings ging dabei nur das Glas zu Bruch, ansonsten funktionierte er noch. Noch heute steht er neben meinem Bett, wo ich ihn aber eigentlich nicht mehr brauche. Zumal sein morgendliches Geklingel nur sehr schwer zu ertragen ist. Ein Tag, der mit so einem furchtbaren Geräusch beginnt, kann kein guter Tag werden. Irgendwann habe ich den Retrowecker durch ein moderneres Modell ersetzt, ebenfalls vom Kaffeeröster. Ein kleiner Wecker im Taschenformat in einem stabilen Metallgehäuse. Er hat den Crashtest gut überstanden, nur die Knopfbatterie flog raus und ließ sich, nachdem ich sie endlich unter dem Bett gefunden hatte, problemlos wieder einsetzen. &lt;br /&gt;
In meiner Küche steht neben dem Herd eine Uhr, die ebenfalls ehemals ein Wecker war. Sie ist ein Geschenk von D. und so ziemlich alles, was ich noch von ihr habe; ein paar Fotos, jede Menge schöner Erinnerungen (die weniger schönen habe ich verdrängt) und eben dieser Wecker. Sie schenkte ihn mir zum Geburtstag, oder zu Weihnachten, ich weiß es nicht mehr. Aber ich hatte mir einen Wecker gewünscht, ein Modell, bei dem man die Zeit ablesen kann. Das ist heutzutage nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Ein schlichter analoger Wecker, also mit Zeigern, sollte es sein und das wurde er dann auch. Heute ist er voller Fettspritzer und dient mir als Eieruhr. Was aus D. geworden ist, weiß ich nicht, obwohl wir mittlerweile wieder in der selben Stadt wohnen, nur ein paar Straßen voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
Einmal, es ist schon sehr lange her, ich wohnte mit B. zusammen, habe ich einen Wecker an die Wand geschmissen. Er klingelte, ich nahm ihn und schmiss ihn gegen die Wand. Er zerbarst in mehrere Teile und die Zeiger, sie waren rot, landeten dicht beieinander am Kopfende meines Bettes auf dem Boden. Ich nahm das als ein Zeichen  für irgendwas. Es war das einzige Mal, dass ich einen Wecker mutwillig zerstört habe, falls sich von Mutwilligkeit sprechen lässt, wenn man abrupt aus der Tiefe des Schlafs geholt wird und noch unzurechnungsfähig ist. Ich weiß nicht mehr, ob B. mir den Wecker geschenkt hatte, aber an ihr lag es jedenfalls nicht, dass ich ihn an die Wand geschmissen habe. Ihretwegen habe ich nur mal ein volles Bierglas über den Tresen auf die Spüle einer Kneipe gestoßen. Aber das ist eine andere Geschichte.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-15T12:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6202089/#6204582">
    <title>Der &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/sport/wm2006/tagebuch/bellstedt-haut-drauf-teil-5-die-string-falle-563121.html&quot;&gt;gleichnamige...</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6202089/#6204582</link>
    <description>Der &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/sport/wm2006/tagebuch/bellstedt-haut-drauf-teil-5-die-string-falle-563121.html&quot;&gt;gleichnamige Sportreporter heisst Klaus&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ansonsten was von einem Magnolia-zweiter-Teil-Episodenfilm...</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-24T08:18:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6202089/">
    <title>Die &quot;Wahrheit&quot; über Bellstedt</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6202089/</link>
    <description>Am 08. Feb. 2010 stellte ich folgende Frage über Twitter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer ist eigentlich dieser Bellstedt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frage, die mir durchaus ernst war. Ich hatte sie schon oft gestellt, aber nie eine Antwort erhalten. Mit einer Antwort via Twitter hatte ich allerdings ebenfalls nicht gerechnet. &lt;br /&gt;
In meinem Bundesligatippspiel gibt es einen, oder eine, tbellstedt. Wir tippten meist sehr ähnlich und wechselten uns an der Tabellenführung ab, oft mit nur einem Punkt Vorsprung. Auch hatten wir fast die selbe Anzahl an richtig getippten Ergebnissen. Das war schon ungewöhnlich. Aber keiner der Mittipper konnte mir sagen, wer eigentlich tbellstedt ist, so dass in mir der Verdacht keimte, tbellstedt könnte ein Avatar des Administrators sein.&lt;br /&gt;
Auf diesen ersten Tweet gab es verständlicherweise keinerlei Reaktion seitens meiner Follower. Erst als ich etwas später am selben Tag folgenden Tweet absonderte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bellstedt hat angerufen. Er behauptet, mich zu kennen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
passierte was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;Headhunter ;-)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;Vielleicht haben Sie das auch falsch verstanden und es war der große Bellheim.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;klingt wie new york trilogy...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war nicht schlecht, sogar Paul Auster wurde ins Spiel gebracht. Ich dachte, es könne irgendwas lustiges, spannendes aus den Bellstedt-Tweets entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 09. Feb. 2010 folgte dann dieser Tweet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bellstedt geht mir nicht mehr aus dem Kopf.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;gäbe es einen besseren namen für einen protagonisten eines romans?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per DM (Direct Message): &lt;i&gt;Was wollte denn der geheimnisvolle Herr Bellstedt? Auf jeden Fall klingt es beinahe wie ein Romanbeginn. ;-)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via Facebook Chat: &lt;i&gt;Wer ist denn der geheimnisvolle Herr Bellstedt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen stimmten mich hoffnungsvoll, dass eine kleine Bellstedt Geschichte entstehen könnte, eine Geschichte, von der ich nicht wusste, wie sie weitergehen könnte. Eine Geschichte, die vielleicht mit Hilfe meiner Follower ihren Fortgang finden würde. Hier wurde schon von einem Romanbeginn gesprochen. Ich selbst hatte keinen Plan wie es mit Bellstedt weitergehen könnte und musste mir jeden Tweet gut überlegen. Aber vielleicht stand ich wirklich am Anfang eines Twitterromans? Die Neugierde war bei einigen offensichtlich geweckt.&lt;br /&gt;
Diese Neugierde wurde durch diesen Tweet weiter gefüttert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mail von Bellstedt, unterschrieben mit &quot;Dein B.&quot; B.?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;okay, du hast es geschafft, ich frage. Who the f..k is Bellstedt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;Hier ist &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://maps.google.de/maps/place?oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;q=bellstedt&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;ftid=0x47a4592c2da63401:0x7c1bab205f389a5f&amp;ei=-eaCS7yCLtansQaaxJHZBA&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CAcQ8gEwAA&quot;&gt;Bellstedt&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Kaff in Thüringen namens &quot;Bellstedt&quot;. Schöne Idee, dort könnte man den Roman ansiedeln.&lt;br /&gt;
Dann bin ich aus unterschiedlichen Gründen für 2-3 Tage nicht zum Twittern gekommen. Vielleicht war das schon tödlich für meine kleine Bellstedt Geschichte.&lt;br /&gt;
Erst am 12. Feb. folgte dieser Tweet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zwei Tage nichts von Bellstedt gehört. Ich habe aber von ihm geträumt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin, einen weiteren Follower hat die Neugierde gepackt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;Who the F*** ist Bellstedt?????&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Spieltag der Bundesliga landete ich einen sensationellen Tipp. Am Sonntag erreichte ich dann 27 von 36 möglichen Punkten bei 5 richtig getippten Ergebnissen. Sollte tbellstedt einen ähnlich guten Tipp abgegeben haben, wäre das eine Bestätigung für meine Avatartheorie. Ich twitterte am Samstag, den 13. Feb.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tja, Bellstedt, jetzt mußt du dich aber anstrengen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat wieder jemand neugierig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;Wer ist denn immer dieser Bellstedt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tbellstedt hatte an diesem Spieltag nur 16 Punkte getippt. Ich führte mit 10 Punkten und hatte 5 mehr richtige Ergebnisse getippt. Also nichts mit Avartar, meine schöne Verschwörungstheorie ist in sich zusammen gebrochen.&lt;br /&gt;
Dann musste ich aus beruflichen Gründen für eine Woche nach Berlin und Bellstedt schwieg für 3 weitere Tage. Das war wahrscheinlich das endgültige Aus für ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Feb. folgte noch dieser Tweet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bellstedt fragt per Postkarte, wie mein Abschiedsfest war und wünscht mir schöne Tage in Berlin. Woher weiß der das?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es war der Versuch, noch etwas Spannung in die Geschichte zu bringen, allerdings vergeblich. Auf diesen Tweet gab es keine Reaktion. Erst am 18. Feb. fand ich folgende Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@Geyst &lt;i&gt;Grüße an Bellstedt!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat mir gefallen. Endlich ging mal jemand auf Bellstedt ein. Dennoch ließ ich ihn noch am selben Tag sterben und zwar mit folgendem Tweet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bellstedt dankt für die Grüße, mailt aber, er will nichts mehr mit mir zu tun haben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf erfolgte dann gar keine Reaktion mehr. Es war mir leider nicht gelungen meine Follower weiterhin für Bellstedt zu interessieren. Das macht aber nichts. Für ein paar Tage hat er mir viel Spaß gemacht und einige originelle Reaktionen hervorgerufen.&lt;br /&gt;
Am letzten Spieltag habe ich grauenhaft getippt, nur 4 Punkte. tbellstedt dürfte wieder zu mir aufgeschlossen haben. Wer das aber nun ist, weiß ich noch immer nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. &quot;tbellstedt&quot; hatte am letzten BL Spieltag 9 Punkte. Er/Sie ist bis auf 5 Punkte an mich rangekommen.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-22T20:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geyst.twoday.net/stories/6139573/">
    <title>Von Bausünden und anderen Verlusten</title>
    <link>http://geyst.twoday.net/stories/6139573/</link>
    <description>Geschrieben als Auswechselspieler für &lt;a href=&quot;http://www.joebauer.de/de/index.php&quot;&gt;Joe Bauer&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, da der Herr Bauer verletzungsbedingt ausfällt und eindringlich nach Platzhaltern nachfragt, besteht die einmalige Möglichkeit, auf andere Städte hinzuweisen. Die Welt ist größer als Stuttgart. Eine dieser Städte, in Bauers Aufruf ausdrücklich erwähnt, ist Frankfurt am Main, per ICE eine gute Stunde von Stuttgart entfernt. Daran wird auch Stuttgart 21 nichts ändern. &lt;br /&gt;
Derartige Untertunnelungspläne bewegten einst auch in Frankfurt die Gemüter. Pläne wurden gezeichnet, Kosten kalkuliert und bald war das Projekt wieder begraben. Wenn Sie also, liebe Stuttgarter, in zehn Jahren mal wieder mit dem Zug in einen Kopfbahnhof einfahren möchten, dann nichts wie ab nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
Auch fußballmäßig, diese Bemerkung sei mir gestattet, steht Frankfurt besser da, als Stuttgart. Während der VfB gegen den Abstieg kämpft, hat sich die Eintracht ein gemütliches Plätzchen im Mittelfeld erarbeitet, wer hätte das vor der Saison gedacht. Und der Bornheimer Lokalclub FSV spielt in der 2. Liga, noch.&lt;br /&gt;
Frankfurt geht derweil anderer Dinge verlustig, dem Suhrkamp Verlag zum Beispiel, oder Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) und Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) als Tatortkommissare. Im letzten Tatort, weil sie böse sind, einem der besseren Sorte, redeten Dellwo und Sänger  kaum miteinander. Ähnlich hielten es der Verlag und die Stadt, die er mittlerweile verlassen hat, in den letzten Monaten auch. Nur die vereinzelt in der Stadt noch zu findenden Aufkleber erinnern an den berühmten Verlag, der sein Heil nun in der Hauptstadt sucht. Suhrkamp, Frankfurt am Main ist darauf zu lesen, oder auch Sparr dir Berlin. Initiative Ulla Schmidt zurück nach Hanau S.V.. Eine Anspielung auf den Suhrkamp Geschäftsführer Thomas Sparr sowie die Herkunft der Suhrkamp-Chefin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tatort fuhr hin und wieder ein roter Jaguar durchs Bild. Ein ähnliches Modell wie das der Suhrkamp Chefin, das allerdings in Blau gehalten ist. Sie wird es gut verstecken müssen, dort im Prenzlauer Berg. Das Abfackeln von Luxuskarossen gehört in der Gegend mittlerweile zum Alltag. Die S-Bahn fällt auf längere Zeit als Alternative ebenfalls aus. Durch jahrelange Misswirtschaft verursachte Mängel lassen die gelb-roten Bahnen bis ins Jahr 2013 hinein nur gelegentlich verkehren. Es lässt sich allerdings ganz trefflich flanieren auf den breiten Gehwegen der Hauptstadt. Sogar aufrecht und erhobenen Hauptes.&lt;br /&gt;
Sollte den Neuberlinern die legendäre Berliner Schnauze in Gestalt eines Taxi- oder Busfahrers entgegenbellen und ungefragt duzen, oder einer der zahlreichen Bettler Haste ma wat Kleingeld fordern, lohnte sich eine Anleihe bei Kommissar Dellwo: Hier wird nicht geduzt, wir sind nicht bei IKEA!&lt;br /&gt;
Immerhin, Berlin ist die Zukunft, das Labor. Drei Opern, ungezählte Theater, vier Universitäten, die Digitale Bohème, also jede Menge kreatives Personal hat die Stadt zu bieten. Dieses Potential versucht Suhrkamp abzuschöpfen. Ob es allerdings auf den Verlag gewartet hat, ist fraglich. &lt;br /&gt;
Beim Fußball hört die Kreativität allerdings auf. Berlin dürfte in der nächsten Saison die einzige Stadt sein, die zwei Clubs in der 2. Liga hat. Daran wird auch der ehemalige Eintrachttrainer Friedhelm Funkel nichts ändern.&lt;br /&gt;
Eine Kastration ihres Bahnhofs hat die Stadt allerdings nicht zu befürchten, der wurde schon kastriert eröffnet. Die Wurst ist zu kurz, pflegte Exkanzler Schröder auszurufen, wenn er aus dem Fenster seines ehemaligen Arbeitsplatzes auf die Baustelle des Hauptbahnhofs blickte. Exbahnchef Mehdorn hat die Wurst kurzerhand abgeschnitten und die Berliner müssen zusehen, wir sie mit dem verunstalteten Bauwerk zu recht kommen. Eine Weitsicht, auf die die Planer von Stuttgart 21 mit einigem Neid schauen dürften. &lt;br /&gt;
Wie historische Baudenkmäler zerstört werden, kann jetzt schon in Franfurt besichtigt werden. Die ehemalige  denkmalgeschützte - Frankfurter Großmarkthalle, am Mainufer im Ostend gelegen, wurde in den zwanziger Jahren von Martin Elsaesser erbaut. Für den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB), der an dieser Stelle errichtet werden soll, wurde das Gebäude bereits seiner Annexbauten beraubt. Der Plan sieht vor, den Restcorpus zu durchschneiden für den Eingang zur EZB. Die alte Großmarkthalle wird so bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankfurt leckt derweil seine Wunden. Denn nicht nur der Suhrkamp Verlag hat die Stadt verlassen, sondern auch der Baumhaus Verlag sowie der VDA (Verband der Automobilindustrie) mit seinem Vorsitzenden Matthias Wissmann. Der VDA residierte nur einige Häuser vom Suhrkamp Verlag entfernt in der Lindenstraße im Frankfurter Westend. Allerdings haben diese Abgänge kaum jemand interessiert. &lt;br /&gt;
Immerhin, Frankfurt hat einen schönen Bahnhof, einen Kopfbahnhof. Und den wird die Stadt auch behalten.</description>
    <dc:creator>Geyst</dc:creator>
    <dc:subject>Dies und das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Geyst</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-15T23:53:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://geyst.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://geyst.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
